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Radio Hamburg

Zeit, Geld & Gesundheit

Mit diesen Apps könnt Ihr Lebensmittel retten und Geld sparen

Lebensmittel Einkauf

Beim Einkaufen verschätzt man sich oftmals - und schon ist zu viel im Kühlschrank und die Hälfte muss weggeworfen werden.

Jeder von uns wirft im Durchschnitt etwa 80 Kilogramm Essen im Jahr weg. Mit diesen coolen Apps könnt Ihr Essen vor dem Wegwerfen bewahren.

Jeder kennt das Problem: Man hat mal wieder mehr eingekauft, als man eigentlich essen kann. Das ist nicht nur schlecht für den Geldbeutel, sondern auch für all die Lebensmittel, die täglich in die Mülltonne wandern. Auch wenn man den Kühlschrank ausmistet, wenn man zum Beispiel in den Urlaub fährt, wirft man Unmengen an Essen weg, wobei Obst und Gemüse die am meisten weggeworfenen Lebensmittel darstellen.

Der Umwelt etwas gutes tun

Wer etwas gutes für die Umwelt, für sich und andere Menschen tun möchte, für den sind diese Apps genau das richtige. Sie helfen Euch nicht nur im Alltag, wie zum Beispiel bei der Resteverwertung, sondern machen es auch möglich, Essen mit anderen zu teilen oder sein Essen einem Chemikalien-Check zu unterziehen. So rettet Ihr Lebensmittel und spart Geld und Zeit!

Diese Apps retten Eure Lebensmittel

  • "Foodsharing"

    Die App "Foodsharing" hilft, wie man sich bei dem Namen schon denken kann, dabei sein Essen mit anderen zu teilen. Überschüssige oder fast abgelaufene Lebensmittel, die man ansonsten wegschmeißen würde, können in eine Online-Datenbank eingetragen werden, wo sie kostenlos an andere Nutzer übermittelt wird. Die Lebensmittel können dann beim Anbieter oder an einem gewünschten Ort abgeholt werden. Die Plattform wird nicht nur von Menschen privat genutzt, sondern auch von Händlern, die nach Ladenschluss noch Produkte übrig haben, die am nächsten Tag nicht mehr verkauft werden kann. Durch das Prinzip können viele Lebensmittel vor dem Verfall gerettet werden und der Nutzer handelt nachhaltig und macht dabei zusätzlich dem Menschen, der beschenkt wird, eine Freude. Die App gibt es als Web-Version und als App für Android.

  • "Too Good To Go"

    Bei dieser App können Bäckereien und Restaurants für wenig Geld übrig gebliebenes Essen nach Ladenschluss anbieten. Somit werden viele wertvolle Lebensmittel und Gerichte vor dem Wegwerfen bewahrt und Verbraucher haben die Chance, Essen von Restaurants abzuholen und dabei eine Menge Geld zu sparen, denn die Gerichte können schon ab zwei Euro ergattert werden. Der Durchschnittspreis der Speisen liegt bei nur drei Euro. So könnt Ihr ganz einfach und bequem Essen bestellen und dabei noch günstig und nachhaltig handeln. Die App gibt es für Android und für IOS.

  • "Zu gut für die Tonne - Der kleine Lebensmittelretter"

    Diese App hilft Euch dabei, besser einzukaufen und damit weniger weg zu werfen. Ihr könnt coole Tipps zum Einkaufen, wie zum Beispiel Mengenangaben lesen und es gibt außerdem viele Tipps zur richtigen Aufbewahrung der Lebensmittel  in dieser App. Auch was die Resteverwertung angeht gibt es hier viele wertvolle Tipps, die Euch zum Beispiel verraten, was Ihr mit bereits gekochten Lebensmitteln, wie zum Beispiel restlicher Tomatensauce tun könnt und wie Ihr Reste in ein neues, leckeres Gericht verwandeln könnt.

    Die Tipps sind von verschiedenen Spitzenköchen und das Ziel der App ist es, Lebensmittelabfälle im Alltag zu vermindern und vermeiden und wenn Ihr doch mal zu viele Lebensmittel habt, dann können Ihr wiederum auf die Foodsharing-App zurückkommen. Auch diese App ist sowohl bei iTunes als auch im Google Playstore zu finden.

  • "HawkSpex"

    Die App "HawkSpex" wurde von Fraunhofer-Wissenschaftlern in Magdeburg entwickelt und ist noch in der Bearbeitung. Dank dieser App soll man ganz einfach und schnell die Inhaltstoffe von Lebensmitteln bestimmen lassen und unter anderem auch Chemikalien wie zum Beispiel Rückstände von Pestiziden auf der Oberfläche eines Apfels erkennen. Die chemischen Substanzen sind durch ihren charakteristischen Fingerabdruck, den sie in einem optische Spektrum hinterlassen, zu erkennen. Mithilfe des Lichtes des Displays und der Kamera soll sich ein Reflexionsspektrum ohne Prismen-Spektrometer aufnehmen lassen. Damit die App sinnvoll genutzt werden kann, muss sie noch für bestimmte Chemikalien vorbereitet sein, denn eine Substanz kann sich sinnvoller Weise nur nachweisen lassen, wenn ihr Spektrum auch in der App hinterlegt ist. Da die Software noch trainiert werden muss, um das Spektrum sicher zuordnen zu können, wird es noch bis Ende 2017 dauern, bis die App auf dem Markt erscheint.

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