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Radio Hamburg

Betrug an Geldautomaten

So schützen Sie sich

RHH - Expired Image

Der Betrug an den Geldautomaten nimmt zu: So schützen Sie sich.

Der Betrug an Geldautomaten in Deutschland nimmt zu, die Diebe werden immer dreister. So schützen Sie sich.

Hamburg - Der Datenklau an Geldautomaten hat drastisch zugenommen. Allein bei EC-Karten verursachten Betrüger im vergangenen Jahr in Deutschland einen Schaden von schätzungsweise 60 Millionen Euro. Die Methoden der Betrüger werden immer dreister, gerade erst hat die Hamburger Polizei vier Männer festgenommen, die Geldautomaten mit Hilfe einer angeklebten Aluminiumschiene manipuliert haben sollen.

Zwei Varianten sind bei den Betrüger-Banden besonders beliebt: "Skimming" und "Cash-Trapping". Beim "Skimming" werden elektronische Daten von Zahlungskarten durch manipulierte Geldautomaten  ausgespäht und von den Betrügern dann verwendet. Beim "Cash-Trapping" bleiben die Geldscheine buchstäblich im Ausgabeschacht kleben und werden anschließend von den Dieben abgeholt.

Doch was können Sie eigentlich gegen den zunehmenden Betrug machen? Wie schützen Sie sich? Die Polizei gibt nützliche Tipps gegen das "Skimming" und "Cash-Trapping".

So schützen Sie sich vor "Skimming"

Um in den Besitz der Kartendaten zu kommen, installieren die Täter beim "Skimming" vor dem Karteneinschubschacht der Geldautomaten ein manipuliertes Kartenlesegerät. Diese sind so hergestellt, dass die eingeschobene Bankkarte durch das illegale Lesegerät zum originalen Kartenleser weitertransportiert wird. Um an die PIN zu gelangen, wird das Eintippen der Nummer mit einer Kamera aufgezeichnet. Die Betrüger beschaffen sich also so eine Kopie Ihrer EC-Karte.

Das rät die Polizei

 

Die Polizei rät

So schützen Sie sich vor Skimming

  • Gehen Sie sorgsam mit Ihren Zahlungskarten um und bewahren Sie die PIN stets getrennt von der Karte auf.

  • Haben Sie mehrere Zahlungskarten? Betätigen Sie den Türöffner eines Bankinstitutes nicht mit der gleichen Karte, mit der Sie anschließend Geld abheben möchten.

  • Geben Sie Ihre PIN niemals an einem Türöffner eines Bankinstitutes ein. Kein Geldinstitut verlangt für den Zugang zum Geldautomaten die Eingabe der PIN. Der Kartenleser hat immer nur die Funktion des Türöffners. Verständigen Sie in solchen Fällen die Polizei und das Geldinstitut.

  • Achten Sie darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN nicht von anderen beobachtet werden kann. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten Kunden.

  • Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen Hand oder einem Gegenstand als Sichtschutz vollständig ab. Das erschwert das "Ausspähen" per Kamera oder Foto-Handy erheblich.

  • Nutzen Sie keinen Geldausgabeautomaten, an dem Ihnen etwas ungewöhnlich erscheint, z. B. angebrachte Leisten oder Verblendungen, abstehende und lockere Teile, Spuren von Kleber rund um den Kartenschlitz.

  • Bei Verdacht auf Manipulation sollten Sie den Automaten nicht nutzen. Verständigen Sie die Polizei, um mögliche Spuren sichern zu können.

  • Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Kontoauszüge und wenden Sie sich bei Auffälligkeiten sofort an Ihre Bank.

  • Bei dem Verdacht der Ausspähung Ihrer Kartendaten lassen Sie umgehend die Karte über Ihre Bank bzw. den bundesweiten Sperrnotruf unter 116 116 sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Quelle: polizei-beratung.de

So schützen Sie sich vor "Cash-Trapping"

Beim "Cash-Trapping" wird über den Geldausgabeschacht ein täuschend echter Verschluss geklebt. Dieser Verschluss ist innen mit einer Klebefolie versehen. Diese verhindert, dass das Geld ausgegeben oder wieder vom Automaten eingezogen wird - die Geldscheine bleiben buchstäblich im Ausgabeschacht kleben. Die meisten Kunden gehen von einer Störung aus und verlassen die Bank - und die Diebe kassieren das Geld.

Das rät die Polizei

Die Polizei rät

So schützen Sie sich vor Cash Trapping

  • Bleiben Sie in jedem Fall beim Geldautomaten. Lassen Sie sich nicht von einem vermeintlich hilfsbereiten Fremden vom Automaten weglocken.

  • Bitten Sie einen anderen Kunden, einen Bankmitarbeiter zu holen. Bei Automaten außerhalb von Banken rufen Sie gegebenenfalls per Handy bei der Bank an.

  • Verständigen Sie die Polizei außerhalb der Öffnungszeiten von Banken und Kreditinstituten.

Quelle: polizei-beratung.de