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Radio Hamburg

Nach Pleite von City BKK

Konkurrenten drücken sich

City BKK

Nach der Pleite der City BKK will die Union jetzt Druck auf die Konkurrenten der Krankenkasse ausüben.

Die Union will die Abwimmel-Praxis von Krankenkassen gegenüber Versicherten der City BKK nicht länger hinnehmen.

Berlin - Die Union will die Abwimmel-Praxis von Krankenkassen gegenüber Versicherten der pleite gegangenen City BKK nicht länger hinnehmen. "Wir prüfen eine zeitnahe Gesetzesänderung, um Kassenvorstände für dieses unwürdige Verhalten zur Verantwortung ziehen zu können", sagte Unions-Fraktionsvize Johannes Singhammer (CSU) der "Financial Times Deutschland".

Chefs von Krankenkassen, die interessierte neue Mitglieder in Telefonschleifen abwimmelten oder die ihre Geschäftsstellen plötzlich bis auf weiteres schlössen, müssten "persönlich haften". Schon kommende Woche würden die Gesundheitspolitiker der Union über eine entsprechende Gesetzesänderung beraten, kündigte Singhammer an.

Vergangene Woche war bekanntgeworden, dass vor allem einige Ersatzkrankenkassen sich unter fadenscheinigen Begründungen vor der Aufnahme der vornehmlich älteren Versicherten der City BKK drückten. Bei gesetzlichen Kassen gilt eigentlich der Grundsatz, dass sich jeder Versicherte seine Krankenkasse auswählen kann und keine Kasse einen Interessenten wegen Alters oder Vorerkrankungen ablehnen darf. Insgesamt geht es um knapp 170.000 Versicherte insbesondere in
Hamburg und Berlin, die sich jetzt eine neue Krankenversicherung suchen müssen.

Die City BKK wird zum 1. Juni geschlossen. Rund 30.000 Mitglieder sollen inzwischen eine neue Versicherung gefunden haben.