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Radio Hamburg

Schwarzbuch Banken & Finanzvertriebe

Gängige Tricks bei der Geldanlage

Hamburg, 28.09.2012

Geldanlegen hat sich in den letzten Jahren immer häufiger als besonders raffinierte Form des Diebstahls herausgestellt.

Sie geben einer Bank oder Versicherung Geld und die versprechen Ihnen im Gegenzug, Ihr Geld zu mehren. Dass die Banken und Versicherungen selber daran auch verdienen wollen und das oft nur deshalb können, weil sie die Kunden regelrecht übers Ohr hauen, das hat schon zu etlichen Prozessen geführt und jetzt auch zum Schwarzbuch Banken & Finanzvertriebe. Die Verbraucherzentrale hat in ihrem Buch die gängigsten Tricks bei der Geldanlage zusammengefasst.

Rahel Kakies aus der Nachrichtenredaktion, was ist denn die typische Anlegerfalle? Die Geldgier der Kunden und die der Banken und Versicherungen. Dazu Kunden, die sich gar nicht mit der eigenen Finanzplanung beschäftigen wollen und es lieber an die sogenannten Experten abtreten. Von dem erwarten sie eine kompetente Beratung, bekommen aber ein Verkaufsgespräch.

Denn die Beratung wird nicht vom Kunden per Honorar bezahlt, sondern über Provisionszahlung der Produktanbieter beglichen. Deshalb sollte man den Berater immer nach der Höhe der Provision fragen, die er im Falle einer Unterschrift bekommt. Dadurch kann deutlich werden, dass die angebotene Geldanlage dem Berater hilft, aber nicht zum eigenen Anlagewunsch passt. Gleiches gilt für Empfehlungen des Versicherungsvertreters. Ansonsten sind die im Kleingedruckten vermerkten Kosten klassische Fallen.

Welche Tipps gibt die Verbraucherzentrale zur Gegenwehr? „Immer nach den mit der Anlage verbundenen Risiken fragen und darauf achten, dass diese später im Vertrag auch genau so formuliert sind. Sich zeitlich nicht unter Druck setzen lassen - wer keine Zeit lässt, über das Angebot nachzudenken, hat etwas zu verbergen. Prüfen Sie im Beratungsprotokoll, dass keine Formulierungen wie ‚auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden‘ vermerkt sind - damit hat der Berater die Verantwortung abgewälzt. Minimieren Sie die Nebenkosten - vor allem bei Girokonten und Wertpapierdepots ist viel Einsparpotential. Und niemals unterschreiben, wenn man nicht alles hundertprozentig verstanden hat.“

Einzelheiten zu diesem Thema finden Sie auf der Homepage der Verbraucherzentrale.

(rka / ste)