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Radio Hamburg

Statistisches Bundesamt hat's ermittelt

Verbraucherpreise steigen rasant an

RHH - Expired Image

Jeden Monat müssen Sie für Produkte wie Butter, Milch oder Kleidung tiefer in die Tasche greifen.

Hier in Deutschland sind die Verbraucherpreise im September so stark gestiegen wie seit drei Jahren nicht mehr.

Wiesbaden - Vor allem Heizöl und Sprit werden seit Monaten immer teurer. Mit der nachlassenden Konjunktur dürfte aber auch die Inflation bald den Rückzug antreten. Angetrieben von weiter steigenden Energiepreisen ist die Inflationsrate im September auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert. Die Verbraucherpreise lagen im September 2,6 Prozent höher als vor einem Jahr, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,1 Prozent.

In den beiden Monaten zuvor hatte die Jahresteuerung 2,4 Prozent betragen. Die Inflation verharrte damit im September zum neunten Mal in Folge über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von knapp unter zwei Prozent. Aus Sicht der Notenbank sind die Inflationsgefahren zuletzt jedoch gesunken. Nach der EZB-Prognose bleibt die jährliche Inflationsrate in den kommenden Monaten zwar weiter über der Zielmarke, danach wird sie sinken. Die EZB begründet ihre Einschätzung mit einem stabilen Lohnwachstum und der absehbaren Konjunkturabschwächung.

Heizen wird immer teurer

Vor allem die Preise für Mineralölprodukte wie leichtes Heizöl (+ 23,8 %) und Kraftstoffe (+ 13,9 %) lagen nach einem neuen Preisanstieg gegenüber August weit über dem Vorjahresniveau. Zudem verteuerten sich im September Bekleidung und Schuhe kräftig. Dabei dürfte es sich jedoch um einen einmaligen Effekt handeln: Die Statistiker begründeten den Preisauftrieb um 5,1 Prozent im Vergleich zum August mit dem Wechsel auf die neue Herbst- und Winterkollektion.
Auch die seit Jahresbeginn erhobene Luftverkehrsabgabe befeuerte den Preisauftrieb: Flugtickets kosteten im September fast ein Fünftel (+ 19,4 %) mehr als vor einem Jahr.

Gesünder leben - Gemüse ist günstiger geworden

Die Preise für Nahrungsmittel stiegen binnen Jahresfrist um 2,5 Prozent. Besonders für alkoholfreie Getränken (+ 7,4 %) mussten Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr: Dabei kostete Kaffee über ein Fünftel mehr (+ 21,8 %) als im September des Vorjahres, Fruchtsäfte aus Kernobst 14,1 Prozent. Während Verbraucher für Molkereiprodukte, Brot und Fleisch ebenfalls mehr Geld hinlegen mussten, sanken die Preise für Gemüse. (dpa)