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Radio Hamburg

Teurer Besuch beim Bäcker

Brot und Brötchen kosten mehr

Hamburg, 24.09.2012
RHH - Expired Image

Brot und Brötchen weden zukünftig teurer.

Ihr Besuch beim Bäcker wird in Zukunft teurer ausfallen. Für Brot und Brötchen müssen Sie tiefer in die Tasche greifen.

Bei Brot und Brötchen droht ein Preisanstieg quer durch die Verkaufsstätten: Neben Handwerksbäckern klagen auch Großbäckereien über einen Kostenschub insbesondere durch steigende Ausgaben für Energie, Logistik, Verpackung und Personal. Dazu kämen steigende Weltmarktpreise für Rohstoffe durch Missernten wie in den USA sowie Spekulationen mit Nahrungsmitteln.

Erhöhte Kosten für Energie, Logistik, Verpackung und Personal

Einige Unternehmen hätten schon Preise erhöht, andere kämpften darum, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien, Helmut Klemme, am Montag in Düsseldorf. Wegen des harten Wettbewerbs im deutschen Lebensmittelhandel sei es jedoch nicht einfach, Kostensteigerungen weiterzureichen. Gerade große Handelskonzerne sperrten sich häufig gegen Preiserhöhungen. Zum Ausmaß des drohenden Preisanstiegs machte der Verband keine Angaben.

Bis zu 6.000 Backbetriebe sind in Gefahr

Die Großbäckereien beliefern Supermärkte und Discounter. Einige haben eigene Filialen. Bereits eine Woche zuvor hatte der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks von Kostensteigerungen berichtet. Die Bäcker kämen um "eine moderate Preiserhöhung" nicht herum, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes, Amin Werner, damals. Steigende Kosten beschleunigen das Bäckereisterben: Der Verband der Großbäckereien geht davon aus, dass innerhalb von 5 bis 8 Jahren 6.000 Backbetriebe verschwinden. Die Zahl der Unternehmen werde von 14.000 auf etwa 8.000 weiter zurückgehen. Dabei spielten nicht nur wirtschaftliche Gründe eine Rolle, sondern auch das Problem fehlender Nachfolger.

Zudem seien Supermärkte und Discounter auf dem Vormarsch. Die Hälfte der Verbraucherausgaben für Brot und Backwaren erfolgten im Lebensmittelhandel. Zu den 15 000 Backstationen in Supermärkten und Discountern kämen binnen 2 bis 3 Jahren noch etwa 10.000 hinzu.

(dpa/aba)