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Radio Hamburg

31. Mai ist Stichtag

Einkommensteuererklärung: So sparen Sie richtig

Hamburg, 30.05.2013
RHH - Expired Image

Bis zum 31. Mai muss die Einkommensteuererklärung abgegeben werden.

Bis zum 31. Mai muss die Einkommensteuererklärung abgegeben werden. Wir haben die besten Last-Minute-Steuertipps für Sie.

Sie wird sehr gern aufgeschoben und plötzlich rennt die Zeit davon: Am Freitag (31. Mai) ist Abgabestichtag der Einkommensteuererklärung für 2012. Wer keine Erklärung einreicht, verschenkt in sehr vielen Fällen bares Geld. Die Steuertipps 2013 von unserem Experten Dennis Schelling sind Ihre Motivation, doch schnell noch die Einkommensteuererklärung anzufertigen – denn es lohnt sich: Durchschnittlich erhält jeder Arbeitnehmer über 800 Euro jährlich zurück.

Wer sollte eine Erklärung abgeben?

Viele Arbeitnehmer sind ohnehin zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet, etwa weil sie verheiratet sind und beide Ehepartner erwerbstätig sind oder weil sie von Nebeneinkünften, Krankengeld oder Elterngeld profitieren oder vorübergehend profitiert haben. Doch auch wer keine Erklärung vorlegen muss, ist oft gut beraten, es freiwillig zu tun. In vielen Berufen sind die so genannten Werbungskosten so hoch, dass sie den Pauschalbetrag von 1.000 Euro übersteigen. Werbungskosten sind Ausgaben, die zur Einnahmensicherung anfallen: Bewerbungskosten, selbst bezahlte Arbeitsmittel wie Berufs- und Schutzkleidung (zzgl. Ausgaben für die Erhaltung und Pflege), Werkzeuge, Bürobedarf oder Fachliteratur,  doppelte Haushaltsführung, Fortbildungskosten und Kosten für ein Arbeitszimmer sind nur einige Beispiele. Hinzu kommen abzugsfähige Sonderausgaben wie für Altersvorsorge, Kirchensteuer oder Spenden.

Die besten Tipps 

Der Steuerdschungel stiftet Jahr für Jahr wieder neue Verwirrung darüber, welche Regelungen man sich für eine lohnende Rückzahlung zunutze machen kann und welche Änderungen gelten. Unser Experte Dennis Schelling von der Fair Audit Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Hamburg hält für Sie die besten Last-Minute-Steuertipps bereit!

Steuern

Die besten Spar-Tipps

  • Fahrtkosten

    Die Kosten für die täglichen Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte können pauschal mit 0,30 Euro pro Entfernungskilometer angesetzt werden. (Sogenannte Entfernungspauschale)

  • Umzugskosten

    Die Kosten für einen beruflich bedingten Umzug können als Werbungskosten geltend gemacht werden. Beispiele hierfür sind Kosten für den Umzugswagen bzw. die Möbelspedition, Maklergebühren und doppelte Mieten. Darüber hinaus kann der Steuerpflichtige eine Pauschale für sonstige Umzugskosten geltend machen.

  • Versicherungen

    Versicherungsaufwendungen für bestimmte Versicherungen können bis zu festgelegten Höchstbeiträgen als Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt werden.

  • Kinderbetreuungskosten

    Aufwendungen für Unterbringung und Betreuung von Kindern in Kindergärten, bei Tagesmüttern oder für die Beschäftigung von Betreuungspersonen können in Höhe 2/3 der Kosten (jährlich höchstens 4.000 Euro für jedes Kind) als Sonderausgaben geltend gemacht werden.

  • Haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen

    Für Aufwendungen im Zusammenhang mit Renovierungs-, Instandsetzungs- bzw. Modernisierungsmaßnahmen in einem privaten Haushalt kann eine Steuerermäßigung in Anspruch genommen werden. Begünstigt sind 20% der Arbeitskosten für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen. Die höchstmögliche Steuerermäßigung im Jahr beträgt 4.000 Euro (haushaltsnahe Dienstleistungen)  bzw. 1.200 Euro (Handwerkerleistungen).

  • Mitgliedsbeiträge und Spenden

    Hierunter fallen u.a. Zuwendungen an gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Institutionen sowie Mitgliedsbeiträge und Spenden an politische Parteien. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung ist eine Spendenbescheinigung, bei Spenden bis zu 200 Euro wird i.d.R. der Einzahlungs- bzw. Überweisungsbeleg als Nachweis anerkannt.

Wenn es knapp wird

Falls Sie es so kurzfristig nicht mehr mit der fertigen Erklärung zum Finanzamt schaffen: Zur Fristverlängerung bis 31. Dezember berechtigt bereits die Zuhilfenahme eines Steuerberaters oder Lohnsteuerhilfevereins. Diese müssen dem zuständigen Finanzamt bis zum Stichtag nur namentlich genannt sein. Ansonsten verschafft Ihnen oft schon ein formloser Antrag auf Fristverlängerung (z.B. wegen zu großer aktueller Arbeitslast) Aufschub.

(bbü)