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Radio Hamburg

EHEC

Warnung auch vor Saatgut

Karl Lauterbach

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt vor Folgeschäden der Erkrankung

Auch Saatgut könnte gefährlich sein. Bisher sind 35 Menschen an den Folgen der Darmerkrankung gestorben.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BFR) warnt: Auch Saatgut könnte den EHEC-Keim in sich tragen. In einem konkreten Fall in Niedersachsen werden selbstgezogene Sprossen als Ursache für die EHEC-Erkrankung einer Familie vermutet. Der Erreger konnte zwar bislang nicht in den Samen nachgewiesen werden trotzdem warnt das BFR davor, selbstgezogene Sprossen oder Keimlinge zu essen.

"Weltweit schlimmster Ausbruch"

35 Menschen sind bisher an den Folgen der Erkrankung gestorben. Nach offiziellen Angaben ist es der heftigste, jemals registrierte EHEC-Ausbruch, weltweit.

Sprossen aus Bienenbüttel als eine Quelle bestätigt

Die Sprossen vom Biohof in Bienenbüttel sind als Quelle der Epidemie bestätigt, Experten versuchen weiterhin zu klären, wie der aggressive Darmkeim an die Sprossen des
Biohofs im niedersächsischen Bienenbüttel gekommen ist. Weiter ist unklar, ob Mitarbeiter den Keim eingeschleppt haben oder ob er möglicherweise mit dem Saatgut in den Betrieb gelangt ist.

Vor dem Verzehr von Sprossen wird ausdrücklich gewarnt. Trotzdem steigt die Zahl der EHEC-Infektionen zumindest in Schleswig-Holstein weiter. Dort sind von Freitag auf Samstag 30 weitere EHEC-Fälle und drei Fälle mit dem HU-Syndrom gemeldet.

SPD-Gesundheitsexperte warnt vor Folgeschäden

Auch diejenigen, die die Krankheit überstehen, werden mit massiven Folgeschäden leben, so der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.
Etwa 100 Patienten werden eine Spenderniere brauchen oder ihr Leben lang regelmäßig zur Dialyse müssen. Der EHEC-Erreger  sei Weltweit auf dem Vormarsch, so Lauterbach. Auch hier in Deutschland werde es immer wieder zu Ausbrüchen kommen. Damit eine Epidemie künftig schneller erkannt wird, will die Politik jetzt das Meldeverfahren für Krankheitsfälle beschleunigen. Momentan dauert es noch mindestens eine Woche, bis ein EHEC-Fall beim Robert-Koch-Institut in Berlin registriert ist.

Informationen und Schutz vor EHEC

Das Zentrum für Gesundheits- und Infektionsschutz (ZGI) im Niedersächsischen Landesgesundheitsamt steht Ihnen für Fragen telefonisch unter der Info-Hotline 0511/4505-555 zur Verfügung.
Die aktuellsten Informationen zu EHEC veröffentlicht auch das Robert-Koch-Institut.

Das Zentrum in Hamburg informiert außerdem über die wichtigsten Fragen und gibt Antworten, die Sie vor dem Erreger schützen. Fazit: Unbedingte Sauberkeit und ständiges Händewaschen sind in der nächsten Zeit lästige, allerdings auch wichtige Pflicht. In dieser Klickgalerie haben wir die wichtigsten Schutzinformationen und Wissenswertes für Sie zusammengestellt: