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Radio Hamburg

Forderung Gesundheitsminister Bahr

Organspende-Informationen für alle

Angesichts des enormen Mangels an gespendeten Organen will Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) die gesetzlich Krankenversicherten nach ihrer Spendebereitschaft befragen lassen.

Berlin - Rund 4.5000 Organe werden jedes Jahr in Deutschland gespendet. Der größte Teil davon stammt von Toten, die entweder selbst oder deren Angehörige entschieden haben, nutzbare Organe Menschen zur Verfügung zu stellen, die dringend ein Ersatzteil benötigen.
Der Bedarf wäre noch viel größer, aber zu wenig Menschen erklären sich schon zu Lebzeiten zur Organspende bereit, sagen Ärzte. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. Bundesgesundheitsminister Bahr von der FDP will nun die gesetzlich Krankenversicherten zwangsweise zum Thema Organspende informieren lassen - Organspendeausweis inklusive.

Mit der Gesundheitskarte kommt die Organspende-Abfrage

Die Krankenkassen sollen dazu verpflichtet werden, ihre Mitglieder bei der bevorstehenden Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte über die Organspende zu informieren und zu einer Erklärung über die Spendenbereitschaft aufzufordern. Das sieht ein Vorschlag des Ministers für eine Änderung des Transplantationsgesetzes vor, wie die "Frankfurter Rundschau"  berichtete und das Bundesgesundheitsministerium der dpa bestätigte.

Die Antwort der Versicherten soll in einem Organspendeausweis dokumentiert werden, den die Kassen zur Verfügung stellen sollen. Die Versicherten können dabei einer Organspende zustimmen, sie ablehnen oder erklären, dass sie sich zunächst nicht entscheiden möchten. Die Kassen werden zudem verpflichtet, qualifizierte Ansprechpartner für Fragen der Versicherten zur Verfügung zu stellen.

Von rund 12.000 Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, sterben jährlich etwa 3.000.