Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Neuer Gesetzesentwurf

Wartezeit-Geldbuße für Ärzte

Niedergelassene Ärzte müssen künftig mit Gehaltseinbußen rechnen, falls Kassenpatienten zu lange auf Termin warten müssen.

Berlin - Niedergelassene Ärzte müssen laut dem Magazin „der Spiegel“ künftig mit Gehaltseinbußen rechnen, falls Kassenpatienten zu lange auf einen Termin warten müssen. Es soll einen neuen Gesetzesentwurf zur ärztlichen Versorgung geben mit dem man laut Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) gegen „unbegründete und ungerechtfertigte Wartezeiten vorgehen“ wolle. „Dazu werden verschiedene Vorschläge in der Koalition beraten.“
In der Vorlage aus dem Bahr-Ministerium heißt es: „Die Verinbarung von Terminen mit Fachärzten stößt in der Praxis vermehrt auf Schwierigkeiten.“ Vor allem bei einer Überweisung an einen Facharzt soll es oft zu "vermeidbaren Wartezeiten“" kommen.

Kürzung der Honorare für Ärzte

Im Einzelfall müsste Betroffenen als letzte Lösung die ambulante Behandlung im Krankenhaus ermöglicht werden. Die Kosten hierfür wolle das Ministerium den zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen sowie eine Pauschale für den "Vermittlungsaufwand" den zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen in Rechnung stellen. Dies wiederrum würde bedeuten, dass die Selbstverwaltung der Ärzte am Ende weniger Geld für Medizinhonorare zur Verfügung hätte. Auch dem Problem, dass Privatpatienten bei der Terminvergabe so sehr bevorzugt würden, soll hiermit entgegengewirkt werden.