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Radio Hamburg

Fisch ist nicht gleich Fisch

Greenpeace erstellt Ratgeber zum Fischverzehr

Hamburg, 18.04.2012
RHH - Expired Image

Auch der Rotbarsch ist, laut dem Greenpeace-Ratgeber, für den Verbraucher "nicht empfehlenswert".

Um der Überfischung und dem Aussterben verschiedener Fischarten entgegenzuwirken, verteilt Greenpeace einen neuen Ratgeber zum bewussten Fischkauf.

Damit der von Greenpeace geforderte umweltbewusste Verbraucher genau weiß, welchen Fisch er kaufen darf und welcher gefährdet ist, kann dieser Ratgeber mit genauen Angaben zu jedem Speisefisch helfen. Greenpeace unterscheidet zunächst grob zwischen „grün: noch empfehlenswert“ und „rot: nicht empfehlenswert“. So ist beispielsweise der Aal oder der Shrimp nicht zu empfehlen.

Diese Fische sind zu empfehlen

Im Fall des Shrimps gibt es jedoch Unterarten, die dem Verbraucher noch zu empfehlen sind. Bei anderen „noch empfehlenswerten“ Fischen werden jedoch Einschränkungen gemacht. Neben dieser Einteilung wird zwischen Wildfang und Aquakultur, also dem gezielten Züchten der Fische, unterschieden. Diese werden noch mit Informationen zu Herkunftsländern und Methode, im Fall der Aquakultur oder Fanggebieten, Fischbestand und Fangmethode, beim Wildfang unterschieden.

Unweltfreundliches Fischangebot ist wichtig

Auf den Verpackungen der Fische ist meist der Hinweis mit allen benötigten Daten zu finden um genau sicher zu sein, dass dieser Fisch verzehrt werden sollte.  Den Verbraucher trifft damit eine wichtige Rolle wie Iris Menn, Meeres-Expertin von Greenpeace auf der Internetseite der Umweltorganisation verlauten lässt: "Die Politik schafft es bisher nicht, sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der Fischindustrie durchzusetzen. Daher spielen engagierte Verbraucher eine wichtige Rolle. Sie können mit ihrem Kauf dem Handel und der Politik zeigen, dass sie ein umweltfreundliches Fischangebot möchten."

Verständnis für Fisch entwickeln

Neben dem  Ratgeber veröffentlicht Greenpeace außerdem ein ergänzendes Heft, welches das Projekt und die Idee hinter dem Ratgeber erläutert. Außerdem gibt die Umweltorganisation Bildungsmaterial zum Schutz der Meere heraus. Auf ihrem Youtube-Kanal veröffentlichte Greenpeace zudem ein Video mit weiteren Tipps für den Verbraucher.