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Radio Hamburg

Getränkekonzern ändert Produktionsprozess

Ist Coca-Cola krebserregend?

Coca Cola Company

Würde Coca-Cola den Vorwurf ignorieren, müssten Warnhinweise auf Flaschen und Dosen gedruckt werden.

Ein umstrittener Farbstoff, der unter Verdacht steht krebserregend zu sein, ist der Grund dafür, dass Coca-Cola seine Produktion anpasst.

Atlanta, 12.03.12

Wegen eines umstrittenen Farbstoffs, der möglicherweise krebserregend ist, hat Coca-Cola seine Produktion angepasst. "Wir haben unsere Karamellhersteller darum gebeten, dass sie den Produktionsprozess ändern, um den Gehalt an 4-MEI zu senken", erklärte eine Coca-Cola-Sprecherin am Freitag auf Anfrage.

Farbstoff unter Krebsverdacht

Der Stoff mit der Abkürzung 4-MEI, der im farbgebenden Karamell von Cola-Getränken steckt, steht unter Krebsverdacht. Die Sprecherin versicherte allerdings, die Karamellfarbe sei ungefährlich und sei dies auch schon immer gewesen. "Die Coca-Cola Company ändert nicht die weltberühmte Rezeptur unserer Coca-Cola-Getränke."

Warnhinweise auf Flaschen und Dosen

Hintergrund für die Produktionsänderung ist ein kalifornisches Gesetz. Denn bliebe der amerikanische Getränkemulti tatenlos, müsste Coca-Cola in dem bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Warnhinweise auf seine Flaschen und Dosen drucken.

Test an Mäusen hat Lungenkrebs zur Folge

Ob der genannte Stoff tatsächlich krebserregend ist oder nicht, ist umstritten. Die kalifornische Gesundheitsbehörde OEHHA verweistauf einen Test an Mäusen, bei dem verstärkt Lungenkrebs aufgetreten sei.

Der US-Getränkeverband hält dagegen: "Es gibt keine Studien, die belegen, dass Krebs in Menschen hervorgerufen wird." Ein Mensch müsste überdies jeden Tag mehr als 2900 Dosen Cola trinken und das über 70 Jahre, um an jene Menge an 4-MEI heranzukommen, die den Mäusen verabreicht worden sei.

(dpa)