Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Hilfe in der Nacht oder am Wochenende

Neue Notdienstnummer für ganz Deutschland

Berlin, 11.04.2012
RHH - Expired Image

Ab dem 16. April soll es deutschlandweit eine neue Notdienstnummer für den Bereitschaftsdienst geben.

Wer nachts oder am Wochenende dringend einen Arzt braucht, der kann künftig überall in Deutschland die Telefonnummer 116 117 anrufen.

Die neue kostenlose Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes soll ab dem 16. April erreichbar sein, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Berlin mitteilte. Der Anrufer wird soweit möglich automatisch mit dem nächstliegenden Bereitschaftsdienst verbunden.

Nur noch eine Notdienstnummer für Bereitschaftsdienstes

Bislang haben die Bereitschaftsdienste in Deutschland mehr als tausend regional unterschiedlichen Nummern, die teilweise sogar täglich wechseln. Diese Nummern sollen aber parallel weiter erreichbar bleiben. "Das ist ein großer Fortschritt, denn es beendet das Wirrwarr von über tausend Wegen, zu einem Arzt zu kommen, auf eine einzige Lösung", sagte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU). In Baden-Württemberg, dem Saarland sowie Teilen von Rheinland-Pfalz und Hessen geht die Nummer allerdings erst später an den Start. Dort würden die Bereitschaftsdienste derzeit noch neu organisiert, sagte der KBV-Vorstandsvorsitzende Andreas Köhler.

Nur für Notfälle - 112 soll entlastet werden

Langfristig solle die Rufnummer aber europaweit gelten. Viele Länder hätten bereits Interesse gezeigt. Mit der neuen Nummer soll auch der Notruf 112 entlastet werden. Er erhoffe sich von dem neuen Service einen Rückgang der unnötige Anrufe bei der 112, sagte Köhler. Die Notdienstzentralen seien teils stark überlaufen. Sie seien aber nur für lebensbedrohliche Notfälle zuständig. Die Kosten für den Service, die nach Angaben der KBV zwischen drei und fünf Millionen Euro im Jahr liegen, tragen die Kassenärztlichen Vereinigungen.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst behandelt jährlich rund 3,9 Millionen Patienten.