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Radio Hamburg

Hoffnungsschimmer für Krebspatienten

Mutter-Krebszelle lokalisiert

Hamburg, 04.08.2012
Krebszelle

Britische Wissenschaftler haben sogenannte Mutter-Krebszellen lokalisiert, die gegen Chemo- und Strahlentherapie resistent sind.

Britische Wissenschaftler haben sogenannte Mutter-Krebszellen lokalisiert, die gegen Chemo- und Strahlentherapie resistent sind.

Hoffnungsschimmer für Krebspatienten. Britische Wissenschaftler haben sogenannte Mutter-Krebszellen lokalisiert, die gegen Chemo- und Strahlentherapie resistent sind und für die Metastasenbildung verantwortlich sind. Durch diese Entdeckung besteht die Hoffnung, diese Stammzellen gezielt anzugreifen und an einem Mittel gegen ihre Verbreitung zu arbeiten.

Wichtig für die Wissenschaft, aber noch nicht praxistauglich

Wir haben mit Martin Trepel, Tumorexperte am Hamburger UKE gesprochen und gefragt, wie er diese Entdeckung bewertet: "Sehr wichtig für die Wissenschaft, weil man erstmals wirklich bewiesen hat, dass es diese Tumor Mutter- oder Stammzellen wirklich gibt und man kann sie genau verfolgen, wo sie im Tumor sind. Aber es ist noch nicht wirklich der Durchbruch in der Behandlung von Patienten."

Können betroffene Krebspatienten trotzdem einen kleinen Hoffnungsschimmer hegen? Trepel dazu: "Wenn man die Zellen isolieren kann und herausfinden kann, wo sie verletzlich sind - eben nicht durch die Chemotherapie, sondern durch andere Medikamente - dann wird es auch ein großer Durchbruch für die Patienten sein. Aber davon sind wir noch ein großes Stück weg."

Was heißt "ein gutes Stück "? Trepel erklärt: "Wenn man Glück hat innerhalb von ein paar Jahren, nämlich dann, wenn man herausfindet, dass die verletzliche Seite dieser Zellen angreiflich ist durch bereits verfügbaren Medikamenten, die man aber noch nicht dagegen eingesetzt hat. Dann kann es innerhalb von ein paar Jahren direkt auch in der Praxis zur Anwendung kommen."

(rka/aba)