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Radio Hamburg

Verschluckungsgefahr für Kinder

Bubble Tea soll mit Warnhinweis versehen werden

Berlin, 02.08.2012
Bubble Tea Ingo Lorenz Test April 2012

Bubble Tea steht aufgrund seiner ungesunden Wirkung immer mehr in der Kritik.

Verbraucherministerin Ilse Aigner fordert einen Warnhinweis für Bubble Tea. Grund ist die große Verschluckungsgefahr – insbesondere für Kinder.

Es ist das Modegetränk des letzten Jahres: Bubble Tea. Doch der Importschlager aus Fernost macht immer öfter negative Schlagzeilen. Nachdem bereits der hohe Zuckergehalt und die Menge an Zusatzstoffen scharf kritisiert wurden, rückt jetzt die Gefahr für Kinder in den Vordergrund. In einer vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) durchgeführten Untersuchung heißt es, dass beim Verkauf von Bubble Tea „Hinweise zur Verschluckungsgefahr bei Kindern erforderlich" seien, wie die Rheinische Post zitiert. Insbesondere die unter vier Jährigen stünden unter einem "besonders hohes Risiko für Gesundheitsbeeinträchtigungen",  da die Kügelchen aus dem Getränk in die Luftröhre geraten könnten.

300-500 Kalorien auf 0,2 Liter

Erfunden wurde der Bubble Tea in den 80er Jahren in China. In Deutschland breiten sich die Bubble Tea Cafes rasend schnell aus und erfreuen sich vor allem bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Laut dem Online Magazin stern.de enthalten 0,2 Liter des süßen Getränks 300-500 Kalorien – das entspricht etwa einem Drittel der benötigten Tageszufuhr eines Kindes. Auch dass Bubble Tea zwei von sechs Farbstoffen enthält, die in Verdacht stehen zu Hyperaktivität zu führen, scheint dem Erfolg des Importgetränks keinen Abbruch zu tun. Vielleicht können die geplanten Warnhinweise zu einem bewussteren Verzehr der süßen Erfrischung führen.

(dpa/mst)