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Radio Hamburg

Vor dem Urlaub

Sonnenschutzmittel im Test: Billig ist besser

Berlin, 28.06.2012
RHH - Expired Image

Um sich vernünftig vor der Sonne schützen zu können, brauchen Sie die richtige Sonnencreme.

Die Stiftung Warentest hat pünktlich zum Sommerferienbeginn 20 verschiedene Sonnenschutzmittel verglichen. Die preiswerten Produkte konnten punkten.

Urlaubszeit heißt Sonnenzeit! Damit Sie die Sonne auch genießen können und sich nicht verbrennen, empfiehlt die Stiftung Warentest uns Mitteleuropäern zumindest zu Beginn des Sommers einen Sonnenschutzfaktor von 30 und aufwärts. Auch ein großzügiges Auftragen wird dem Verbraucher empfohlen: Sonst könne die Sonnenschutzcreme nicht ihre gewünschte Wirkung erzielen. Da die Preise beim Sonnenschutz jedoch stark abweichen und eine Sonnencreme bei richtiger Dosierung  nur ca. drei Tage hält, lohnt sich der Vergleich.

Teure Produkte enttäuschen

Im Test punkten konnten vor allem günstigere Produkte. So teilen sich gleich drei Sonnencremes von Discounter-Marken den Test Sieg mit der Note 1,7. Mit einem Preis zwischen 1,20 und 2,25 Euro überragen die günstigsten Produkte von dm, Lidl und Müller im Test. Mit einem Preis von 18,70 Euro landen die zweitteuersten Produkte im Vergleich (Avon und eco) auf dem letzten Platz. Beide wurden mangelhaft mit der Note 5,0 bewertet. 

Alle Cremes sind hautverträglich

Bei der Hautverträglichkeit konnten alle Sonnenschutzmittel im Test gut abschneiden. Sie stellen nur bei Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe eine Gefahr von Reaktionen und Reizungen dar. Angst davor, nicht braun zu werden, müssen Verbraucher auch nicht haben: Die Benutzung von Sonnenschutzmitteln führt zwar dazu, dass die Haut langsamer braun wird, jedoch ist die Bräune dafür beständiger und hält länger.

Auch Mineralwässer hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

So lindert Ihr den Sonnen-Schmerz

  • Schnell und effektiv: Kühlt gleich und unmittelbar, wenn Ihr auf der Haut einen Sonnenbrand feststellt. Das geht am besten mit kalten Tüchern und Wickeln oder auch mit einer kühlen Dusche. 

  • Erste Hilfe Alleskönner sind Wickel mit Quark-, Joghurt-, oder Buttermilch.

  • Linderung verschaffen auch Bäder (natürlich in kaltem Wasser) mit Molke oder schwarzem Tee als Badezusatz.

  • Gesundes Gemüse wirkt nicht nur von Innen, sondern ist auch bei äußerlicher Anwendung ein guter Helfer gegen Sonnenbrand-Verletzungen. Gurken- oder Kartoffelscheiben direkt auf die Hautpartien auflegen. Sie liefern Pflege und Feuchtigkeit.

  • Mischt Euch eine Tinktur aus Olivenöl und Zitronensaft und pinselt Euch damit ein. Das entzieht dem Körper die Hitze, das Olivenöl wirkt gleichzeitig pflegend und lindert die Hautspannung.

  • Tragt Aprés Sun Lotion auf, die enthält Aloe Vera. Ihr könnt Euch aber den heilenden Saft auch direkt aus der Pflanze pressen. Einfach ein Aloe Vera Blatt anschneiden, dann tropft die Flüssigkeit schon heraus. Sie spendet Feuchtigkeit und fördert den Regenerierungsprozess der Haut.

  • Meidet mindestens eine Woche nach dem Sonnenbrand direkte Sonneneinstrahlung, damit die Haut nicht zusätzlich gestresst wird.

  • Außerdem sollte man ausreichend trinken (mindestens 3 Liter am Tag) und viel frisches Obst und Gemüse essen, um das Gewebe von innen mit Feuchtigkeit und wichtigen Mineralstoffen zu versorgen.

  • Cremt Euch sich regelmäßig ein und tragt lockere Kleidung, damit diese nicht auf der Haut reibt.

  • Tipp aus der Apotheke: Behandelt verbrannte Stellen mit Calendula- (Ringelblumensalbe) Tinktur oder Vaseline.

    Und wichtiger Tipp für Babys und Kleinkinder:   Sie haben noch keinen eigenen UV-Schutz. Kleinkinder sollten auch im Schatten eingecremt werden – mindestens Lichtschutzfaktor 30, am besten 50. Nur kurz in die Sonne. Und nur mit Mütze!

(Stiftung Warentest/mst)