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Radio Hamburg

Impfpflicht in Deutschland?

Zahl der an Masern Erkrankten angestiegen

Hamburg, 11.09.2013
Impfen, Spritze

Immer mehr Menschen erkranken an Masern in Deutschland. Es gibt erste Gedanken über eine Impfpflicht.

Über 1.300 Fälle von Masern gab es schon in diesem Jahr. Bundesgesundheitsminister Bahr denkt über eine Impfpflicht nach.

Sie galten schon fast als ausgestorben, denn seit vielen Jahren hat die WHO (Weltgesundheitsorganisation) den Masern den Kampf angesagt. Doch vergeblich: gerade in Deutschland gibt es immer wieder einen sprunghaften Anstieg der ansteckenden Infektionskrankheit. Waren es im ersten Halbjahr 2012 nur knapp über 150 Menschen, die an Masern erkrankten, so gab es bereits in diesem Jahr über 1.300 Fälle. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) denkt nun laut über eine Impfpflicht  in Deutschland nach, um die Krankheit in den Griff zu bekommen.

Rote Pusteln und Fieber

In Südafrika grassiert bereits seit 2009 eine Masernepidemie, in Israel brach sie im Januar 2013 aus und meist reist sie Kinder mit in den Tod. Aber auch für ältere, geschwächte Personen, die nie gegen Masern geimpft wurden, ist die Krankheit gefährlich. Allein 47 Prozent aller 2013 in Deutschland registrierten Masernfälle sind bei über 20-Jährigen festgestellt worden.

Kennzeichen der Krankheit sind rote Hautflecken, starkes Fieber und ein sehr schlechter Allgemeinzustand. Schlappheit, Müdigkeit und Gliederschmerzen gehören mit zum Krankheitsbild. Und eine Impfpflicht scheint erfolgversprechend zu. Bis 1994 führten zum Beispiel nahezu alle Staaten der USA Impfprogramme für Kinder ein. Dadurch verringerte sich die durchschnittliche Zahl der Neuerkrankungen von 250.000 auf etwa 100 Fälle pro Jahr, die Masern gelten damit als faktisch ausgerottet.

Derzeit entfacht das Masernthema wieder die Diskussion, ob Eltern ihre Kindern impfen lassen sollten oder nicht. Impfschaden oder Impfnutzen? Machen Sie sich am besten bei Ihrer Krankenkasse schlau, bei der WHO oder hier:

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(aba/fbu)

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