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Radio Hamburg

Mehr Durchblick für Patienten

Pharmaindustrie will "Transparents-Kodex"

Hamburg, 05.01.2013
RHH - Expired Image

Der neue "Transparenz-Kodex" soll Patienten mehr Durchblick bei ihren Ärzten verschaffen.

Die Pharmaindustrie will den Vorwurf der Ärzte-Bestechung durch einen neuen "Transparenz-Kodex" ausräumen.

Laut "Focus" will der Verband von 2016 an öffentlich machen, welcher Arzt im Vorjahr wie viel Geld für Studien oder Vorträge bekommen hat oder ob eine Pharmafirma seine Fortbildung bezahlt hat.

"Das ist die richtige Richtung"

Es seien aber noch rechtliche Fragen offen, hieß es. Die betroffenen Mediziner müssten ihr Einverständnis geben. Der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, lobte die Initiative: "Wer nichts zu verbergen hat, braucht Transparenz nicht zu scheuen", sagte er dem "Focus". Er verstehe aber nicht, warum die Pharmaindustrie noch drei Jahre warten wolle. Auch die Korruptionsbekämpfer der Organisation "Transparency International" begrüßten das Vorhaben der Pharmaindustrie: "Das ist die richtige Richtung", sagte Vorstand Wolfgang Wodarg.

Krankenkassen kritisieren Gesetzeslücke

Der Bundesgerichtshof hat im Juni 2012 entschieden, dass sich niedergelassene Ärzte, die für Arzneiverordnungen Geschenke annehmen, nicht wegen Bestechlichkeit strafbar machen. Die Krankenkassen kritisieren das als Gesetzeslücke.

(dpa/mho)

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