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Radio Hamburg

Sekunden die Leben retten

Erste Hilfe und Wiederbelebung

Hamburg, 06.08.2013
Hamburg schockt App ASB Defibrillator

Defibrillatoren können Leben retten. Wir klären Sie über dieses wichtige, mobile Wiederbelebungsgerät auf.

Im Notfall entscheiden Sekunden zwischen Leben und Tod. Hier erhalten Sie Tipps und Inforamtionen zum richtigen Verhalten im Notfall.

Spätestens nach dem tragischen Badeunfall am Hamburger Stadtparksee sind die Themen Erste Hilfe und Wiederbelebung im Norden ganz aktuell. In diesem Artikel klären wir die wichtigsten Fragen zu diesem wichtigen Thema.

Was ist zu tun?

Wenn Sie eine Person auffinden, sollten Sie zuallererst Ruhe bewahren und überprüfen, ob eigene Gefahr oder Gefahr für das Opfer besteht. Sofern keine eigene Gefahr besteht, sollten Sie sich der Person nähern und das Bewusstsein der Person prüfen. Dies tun Sie am besten durch Ansehen, lautes Rufen und/oder Rütteln der Person. Wenn das Opfer ansprechbar ist, sollten Sie durch Fragen ergründen, wo das Problem der Person liegt. Gegebenenfalls sollte der Notruf verständigt werden. Auch wenn die Person nicht ansprechbar ist, sollten sie den Notruf veranlassen.

Was ist die Stabile Seitenlage?

Damit sichergestellt werden kann, dass die Atemwege von Erbrochenem, Blut etc. freigehalten werden, sollte die Stabile Seitenlage angewendet werden. Dazu wird der Betroffene auf die Seite gedreht und der Hals gestreckt, damit die Atemwege frei werden. Das DRK zeigt auf ihrer Internetseite wie diese Erste-Hilfe-Position durchzuführen ist.

Was ist beim Notruf 112 zu beachten?

Denken Sie beim Notruf an die bekannten W-Fragen.

Wo ist der Notfall?

Was ist passiert?

Wie viele Personen sind betroffen?

Welche Schädigungen sind erkennbar?

Warten auf Rückfragen!

Sofern genügend Ersthelfer vor Ort sind, sollte jemand dem Rettungsdienst entgegen gehen und einweisen.

Was ist ein AED?

Das wichtigste Hilfsmittel der Herz-Lungen-Wiederbelebung ist der automatische externe Defibrillator (AED). Die AEDs sind so ausgestattet, dass kein Vorwissen für die Benutzung nötig ist. Mit der schnellen Hilfe durch dieses Wiederbelebungsgerät, kann die Überlebenswahrscheinlichkeit des Betroffenen von 2 Prozent auf 50 Prozent erhöht werden.

Wie funktioniert ein AED?

Das Vorteilhafte an den AEDs ist, dass sie von Laien bedient werden können. Das Gerät leitet den Anwender durch die Prozedur und gibt direkt nach dem Einschalten Anweisungen. Nachdem die Klebeelektroden am freien Oberkörper angebracht sind, testet das Gerät eigenständig, ob ein Stromstoß abgegeben werden muss oder nicht. Nachdem ein Stromstoß abgegeben wurde, werden auch die anschließend notwendigen Vorgänge der Herz-Druck-Massage und der Beatmung des Betroffenen erklärt.

Wo gibt es AEDS in Hamburg?

In Hamburg sind AED-Geräte bereits an vielen Orten verfügbar, so am Flughafen, in Einkaufszentren, öffentlichen Gebäuden (Behörden, Bezirksämtern, Hamburger Rathaus), Sportzentren, Fußballstadien und vielen Betrieben. Meist sind die AED im Eingangsbereich von Gebäuden oder im Sanitätsraum platziert. Nicht alle Standorte der Geräte sind registriert, da hierfür keine Genehmigungen oder Mitteilungspflichten bestehen.

Wie finde ich den nächsten AED?

Die bestehenden Standorte der AED-Geräte sind, vergleichbar der Standorte von Feuerlöschern, durch Hinweisschilder örtlich gekennzeichnet. Andere/weitere Maß-nahmen sind nicht geplant.Außerdem sollen mit der Aktion „herzintakt“ des DRKs die Standorte der AEDs im Internet einsehbar gemacht werden, sodass im Notfall der nahegelegenste Defibrillator-Standort gefunden werden kann. Hier können auch kostenlos weitere Standorte von Defibrillatoren eingetragen werden, um die Karte zu vervollständigen.

 (drk/herzintakt/kru)

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