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Radio Hamburg

So gefährlich kann die Erkrankung sein

Grippewelle in Hamburg angekommen

Hamburg, 21.02.2013
RHH - Expired Image

Die Grippewelle greift in Hamburg um sich.

Die Grippewelle hat Hamburg endgültig im Griff. Aber was hilft, wann wird sie abebben und wie gefährlich ist sie wirklich?

Ob in der Bahn, im Supermarkt oder auf der Straße - derzeit hört man Menschen überall in Deutschland niesen, schniefen und sich schnäuzen. Die Grippewelle ist auch hier bei uns in Hamburg angekommen: Seit Monatsanfang werden bei uns pro Woche gut 250 Fälle gemeldet. Vergangenes Jahr sind es nur 20-30 Fälle gewesen. Wir haben mit Walter Haas, Epidemiologe vom Robert Koch Institut in Berlin, gesprochen.

Haben die Hamburger schon das schlimmste Hoch der Grippewelle überstanden?

"Der Höhepunkt der Grippewelle ist noch nicht überschritten, daher können wir auch noch nicht davon reden, dass wir das Schlimmste schon überstanden haben."

Welche Region in Deutschland ist derzeit am stärksten von der Grippewelle betroffen?

"Zur Zeit ist es so, dass die Anstiege im Süden Deutschland besonders deutlich waren. Aber es ist so, dass alle Regionen zur Zeit eine starke Aktivität von Influenza verzeichnen."

Wie gefährlich, wie schlimm kann so eine Grippe werden?

"Je nach Virustyp und Ausgangslage kann es zu schweren Erkrankungen kommen. Die Mehrzahl der Patienten muss zwar oftmals nicht zum Arzt, aber einige müssen auch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Und es kommt, auch in dieser Grippewelle, zu Behandlungen, bei denen Patienten auf die Intensivstation eingewiesen werden müssen und es zur Blutwäsche kommt."

Mehr zum Thema Grippe und Erkältung:  Was hilft wirklich, taugen Hausmittel und wie schützen Sie sich vor Grippe- und Erkältungs-Viren?

 

So schützen Sie sich vorm Grippe-Virus

Sauberkeit und Hygiene sind die einzigen Möglichkeiten, um der Grippe aus dem Weg zu gehen. Die meisten Grippewellen entstehen, weil sich Menschen ohne Wegzudrehen oder ohne Hand vor dem Mund anniesen, sich die Hände nicht waschen. Vor allem nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch im Büro ist ein vermehrtes Händewaschen extrem wichtig. Sind viele Menschen in Ihrem Zuhause von Influenza betroffen, lohnt es sich, eine dünne Atemmaske aufzusetzen (bekommen Sie in jeder Apotheke). Vermeiden Sie Händeschütteln, seien Sie also eher unfreundlich und unterlassen Sie Umarmungen.

Für Grippe-Erkrankte gilt: Dem Körper wirklich die Ruhe und viel Flüssigkeit geben. Nichts ist schlimmer als nur drei Tage zu Hause zu bleiben und die Kollegen dann anzustecken. Eine ernsthafte Grippe kann bis zu zwei oder drei Wochen Bettruhe nach sich ziehen.

(aba/re)

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