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Radio Hamburg

Stress ist hoch ansteckend

So bleibt Ihr entspannt

Meditation Yoga Stress

Yoga hilft den Stresspegel zu senken.

Nun ist es bewiesen: Stress ist ansteckend! Auslöser kann schon ein einziger Blick auf eine gestresste Person sein. Wir verraten Euch, wie Ihr entspannt bleibt.

Das kennt Ihr sicher auch: Ihr seid verabredet mit Freunden, wollt vielleicht ins Kino gehen und ein Freund verspätet sich. Ein Blick auf die Uhr, ihr habt noch 30 Minuten Zeit dann beginnt der Film. Euer Freund schreibt „Bin in 5 Minuten da“. Alles in allem, also kein großes Zeitproblem. Eigentlich solltet Ihr total entspannt sein und dennoch verspürt Ihr eine innere Anspannung. Woher kommt diese nur?

Der Grund für Euren Stress

Kann es sein, dass einer Eurer Freunde vielleicht nervös von einem Bein aufs andere tippelt, alle drei Sekunden auf die Armbanduhr oder das Handydisplay starrt und murmelt „Wann kommt er denn endlich?!“. Voilà: Ihr habt soeben den Grund für Euren Stress gefunden!

Darum stressen Euch gestresste Leute

Laut einem Bericht in dem Männer-Lifestylemagazin "Men’s Health" (Ausgabe 9/14) haben die Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften und Technischen Universität Dresden in einer Studie herausgefunden, dass Stress hoch ansteckend ist. Demnach kann bereits der Anblick einer gestressten Person bei Euch für eine erhöhte Produktion von körpereigenen Stresshormonen sorgen. Besonders pikant: Je mehr Ihr von dem Stress des Anderen mitbekommt, desto höher wird Euer Stresspegel ansteigen. Dabei ist es weniger wichtig, ob Ihr einen Euch bekannten Menschen oder einen Fremden beobachtet. Das Stresshormon Kortisol wird so oder so ausgeschüttet.

Wie Ihr Stress vermeiden könnt

Im Haus verstecken und nie wieder Kontakt mit Menschen ist auf jeden Fall die falsche Reaktion, wenn Ihr versuchen wollt den ungeliebten Kortisol-Ausschütter zu vermeiden. Besser, Ihr sucht Euch von den unten stehenden Tipps einige aus. Und kein Stress, falls nicht jeder Tipp für Euch umsetzbar ist!

Die besten Stresskiller

  • Arbeitsstress abschütteln I

    Ihr seid auf dem Heimweg und trotzdem kreisen alle Gedanken um die Arbeit? Probiert einmal diesen Trick: Sucht Euch auf dem Nachhauseweg gezielt Punkte, die Ihr als Stressablegerpunkte auswählen könnt. Zum Beispiel die Ausgangstür des Büros für keine Arbeitssorgen, den Bahnsteig für große Arbeitssorgen. Stellt Euch bei diesen Stationen einfach vor, dass die Sorgen in einem großen Luftballon davon flögen.

  • Arbeitsstress abschütteln II

    Kollegen sind schon etwas Tolles. Jedoch kann der tägliche Smalltalk auch ganz schön stressen. Insbesondere, wenn die Arbeit dadurch darunter leidet. Daher ist es durchaus okay, wenn Ihr euren Kollegen auch mal sagt, dass Ihr jetzt keine Zeit habt. Wenn Eure Kollegen hingegen darauf aus sind, mit Euch in Streit zu geraten, ist ignorieren die beste Reaktion.

  • Ruhezonen schaffen 

    Euer Bett ist Euer Schreibtisch? Das solltet Ihr in Zukunft lieber vermeiden! Denn er seine Arbeit mit ins Bett nimmt, verbaut sich die Chance abzuschalten, da automatisch mit der eigentlichen Ruhezone Arbeit verbunden wird.

  • Planung als Stressentwirrer

    Eine halbe Stunde länger im Büro bleiben? Kein Problem. Und dann noch Einkaufen gehen, den Kindern eine Gute Nacht Geschichte vorlesen, kochen, zum Sport, mit der Freundin ins Café und dann natürlich noch Zeit für den Partner finden. Immer noch kein Problem? Falls Ihr auch zu den Menschen gehört, die sich immer viel zu viel vornehmen, hier ein Rat: Versucht erst gar nicht, alles auf einmal zu schaffen. Das verdirbt Euch nur den Spaß an den Aktivitäten. Viel besser: Einen Plan erstellen und auch daran halten. So wird der Sport am Montag, die Freundin am Dienstag, der Pärchenabend am Mittwoch, etc. erledigt.

  • Genuss erlauben

    Ja klar, es ist schon wichtig, auf sich und seinen Körper zu achten. Dennoch schürt Verzicht auf Leckereien nur die Lust auf selbige. Das Stresslevel fährt hoch. Besser: Gönnt Euch ab und an eine Belohnung. Am geeignetsten ist übrigens dunkler Kakao: Die darin enthaltenen Botenstoffe sind Seretonin anregend. Und das Glücklichsein nur einen Becher Schokolade entfernt.

  • Akzeptanz lernen

    Wir meinen hier nicht, dass Ihr komplett gleichgültig sein solltet. Aber manchmal hilft es, Dinge so zu akzeptieren wie sie sind. Die Freundin kommt immer zu spät zu Euren Treffen? Plant doch einfach die obligatorischen 15 Minuten mit ein! Dann gibt es keine böse Überraschung und Ihr könnt entspannt in das Treffen starten.

  • In Bewegung bleiben

    Beim Sport könnt Ihr Stress abbauen. Am besten geeignet sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen und Joggen oder spirituelle Sportangebote wie Pilates und Yoga.

  • Schlafen gegen Stress

    Das klingt unmöglich? Ist es aber keineswegs. Denn wer ausgeruht ist, reagiert weniger empfindlich auf gestresste Personen.

  • Glück filtern

    Überlegt einmal, wann Ihr das letzte Mal richtig glücklich oder fröhlich wart. Wenn Euch Personen oder Dinge einfallen, die Euch ein Grinsen ins Gesicht zaubern, solltet Ihr verstärkt versuchen diese möglichst oft zu tun. Das können schon kleine Dinge sein, wie Euer Lieblingssong, ein Gespräch mit Freunden oder einfach mal ein Spaziergang im Sonnenschein.

  • Auf die Ernährung achten

    Ein gesunder Körper ist ein glücklicher Körper. Daher sollten nicht täglich Burger, Pommes und Co. auf Eurem Speiseplan stehen. Lieber mal versuchen so genanntes "Mood Food" in den Speiseplan einzubinden. Vanille, Beeren, Fisch, Ingwer und Chili gehören beispielsweise dazu.

Noch mehr Tipps findet Ihr auf hamburg.de.

(dpa/lsc)

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