Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Erhöhte Werte

Arzneimittelrückstände in tierischen Lebensmitteln

Hamburg, 08.01.2014
RHH - Expired Image

Grenzwerte für Rückstände von Tierarzneimitteln in tierischen Lebensmitteln sind gesetzlich festgelegt.

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburg Arzneimittelrückstände in tierischen Lebensmitteln häufiger entdeckt, als noch im Jahr zuvor.

Rückstände von Arzneimitteln in tierischen Lebensmitteln können für den menschlichen Organismus gefährlich werden. Aus diesem Grund gelten in der Europäischen Union strenge Richtlinien für Tierarzneimittelrückstände (TAM) in Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch oder auch Honig. Im letzten Jahr wurden in Hamburg jedoch vermehrt zu hohe TAM-Werte festgestellt.

Arzneimittelrückstände in tierischen Lebensmitteln

Wenn man sich ein schönes Stück Fleisch gönnt, den Weihnachtskarpfen serviert, oder morgens zum leckeren Honigbrötchen greift, denkt man sicherlich nicht über die Tierarzneimittelrückstände in den Lebensmitteln nach. Doch genau diese können für den Menschen gefährlich werden.

Um zu hohe TAM-Werte zu vermeiden, werden tierische Lebensmittel schon an den Außengrenzen der Europäischen Union einer Einfuhrkontrolle unterzogen. Aber auch direkt im Hamburger Hafen bzw. am Flughafen Hamburg werden vom Veterinär- und Einfuhramt der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz kleine Proben genommen und in Laboren analysiert. Werden die Proben beanstandet, wird die Lieferung zum Schutz des Verbrauchers sofort aus dem Verkehr gezogen.

TAM-Rückstände häufen sich

Im Jahr 2013 wurden von den 679 auf TAM untersuchten Planproben tierischer Lebensmittel
7 Sendungen beanstandet – dieser Wert entspricht rund 1 Prozent. Zum Vergleich: In den Jahren 2007 bis 2011 wurden insgesamt lediglich 7 von rund 3500 untersuchten Lebensmittelsendungen wegen zu hoher TAM beanstandet.

Ursache für die gestiegene Zahl aufgedeckter Grenzwertüberschreitungen sollen neben dem risikobasierten Kontrollkonzept auch die immer effektiveren Kontrollmethoden und die bessere Analysetechnik sein. Das geht aus einer Presseerklärung des Hamburger Senats hervor. In Zukunft soll das Institut für Hygiene und Umwelt für die Untersuchungen mit hochmodernen Analysegeräten ausgestattet werden, um die Untersuchung von Tierarztmittelrückständen weiter zu präzisieren.

(vun)

comments powered by Disqus