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Radio Hamburg

Ansteckungsgefahr

Ist Ebola in Deutschland möglich?

Hamburg, 13.10.2014
RHH - Expired Image

Die Ebola Infektionsgefahr ist in Deutschland minimal.

Eine Krankenpflefgerin hat sich in den USA mit Ebola angesteckt. Wie gefährdet sind wir in Deutschland und was muss beachtet werden?

Nachdem sich jetzt auch in den USA eine Krankenpflegerin bei der Betreuung eines Ebola-Kranken angesteckt hat, wachsen bei vielen Menschen die Bedenken. Wir haben den Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg-St. Pauli gefragt:

Man hat uns ja vor Wochen versichert, dass Ansteckungen hier ausgeschlossen sind. Nun lernen wir das Gegenteil. Aber sie sagen: es gibt keinen Grund zur großen Sorge. Warum?

"Eigentlich sind die Gefahren größtenteils sehr minimiert worden unter unseren westlichen Standards. Man arbeitet hier in einem Hochsicherheitslabor mit Unterdruck. Also wenn der Sicherheitsanzug kaputt geht, kann schon gar nicht mal etwas rein in den Anzug, weil ein Unterdruck besteht. Hier sind höhste Schutzmaßnahmen angewendet worden, die eine Infektion vermeiden sollen. Das sind eigentlich seit Jahren trainierte Sicherheitsvorkehrungen, wo eigentlich kein Schlupfloch bestehen sollte."

Auch hier in Deutschland werden Ebola-Patienten aus Westafrika behandelt. Müssen die Sicherheitsstandards dafür nochmal erhöht werden?

"Für die Fälle, wo bekannt ist, dass man mit einem Ebola-Patienten zu tun hat, sind die Standards extrem hoch und es nahezu ausgeschlossen, dass es zu unerkannten Infektionen kommt. Eine andere Frage, wenn ich das erste Mal Kontakt habe zu einem Patienten, der noch nicht weiß, dass er mit Ebola infiziert ist. Da kann man darüber diskutieren, denn da kommt es zu einer Reihe von Kontakten und da könnte es auch zu Infektionen kommen. Da muss man schauen, wie man mit solchen Fällen umgeht, weil die ja zunehmen werden, wenn sich dieser Ausbruch weiter fortsetzt."

(rh/aba)

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