Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Hilfe bei Muskelkater

Tipps gegen den Schmerz nach dem Training

Muskelkater Krampf

Endlich mal wieder trainiert, stolz darauf und jetzt dieser nerviger Muskelkater. Ein paar Tipps die den Schmerz lindern.

Das ist tatsächlich bis heute nicht komplett geklärt. Einige gehen von einer erhöhten Milchsäurebildung im Muskel aus. Andere führen den Schmerz auf Blutergüsse zurück. Die Forschung ist sich heute allerdings weitestgehend einig, dass Muskelkater durch winzige Verletzungen in den Muskelfasern ausgelöst wird. Die Muskeln schwellen daraufhin an und verursachen die unangenehmen Schmerzen.

Der Muskelkater kommt immer dann, wenn Muskelgruppen trainiert werden, die lange nicht oder nicht so intensiv beansprucht wurden. Das kann also zum Beispiel durch neue Übungen oder mehr Gewichte zurückgeführt werden.

Ist Muskelkater gesundheitsschädlich?

Aber keine Panik: Muskelkater hat keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Es kann höchstens sein, dass man für bis zu sieben Tage versucht bestimmte Bewegungen zu umgehen, um die Qualen zu verhindern.

Tipps und Mythen

Was hilft gegen Muskelkater?

  • Regelmäßige Bewegung

    Regelmäßige Bewegung fördert eine bessere Zusammenarbeit der Muskeln und kann dem Kater danach vorbeugen. Wer sein Training langsam und stufenweise steigert, hat gute Chancen, dass der Muskelkater ausbleibt. Eine Garantie ist es aber leider nicht.

  • Ein heißes Bad

    Wärme ist ein gutes Mittel gegen Muskelkater. Dadurch entspannen sich die strapazierten Fasern und Haut und Muskeln werden besser durchblutet. In Apotheke oder der Drogerie gibt es spezielle Mischungen aus Rosmarin oder Fichtennadeln.

  • Saunabesuch

    Ebenso wie das heiße Bad wirkt auch ein Besuch in der Sauna entspannend auf die strapazierten Muskeln. Der Schmerz wird danach etwas nachlassen.

  • Training

    Muskelkater als Ausrede für ein paar faule Tage? Nicht berechtigt. Trotz ziehen in einigen Muskelgruppen darf trotzdem trainiert werden. Es geht dabei nicht darum den Muskelkater weg zu trainieren, aber eine leichte Belastung tut den Muskeln gut.

    Dabei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die schmerzenden Muskeln nicht zu sehr belastet werden. Wer zum Beispiel Muskelkater im Po hat, darf schwimmen oder radeln. Joggen ist dann nicht die richtige Belastung.

  • Mythos: Dehnen beugt Muskelkater vor

    Leider ist die Weisheit, das Dehnen nach oder vor dem Sport gegen Muskelkater hilft, falsch. Das Stretchen der Fasern lässt sie schließlich auch nicht schneller zusammenwachsen.

  • Magnesium kann bei Regeneration fördern

    Der Nährstoff versorgt den Muskel und verhindert Muskelschäden. Außerdem dient das Spurenelement als Aktivator der Nerven auf die Muskeln. Wer regelmäßig Magnesium aufnimmt, kann das Risiko auf Muskelkater verringern. Eine absolute Versicherung ist es allerdings auch nicht.

    Magnesium kann als Nahrungsergänzungsmittel als Brausetabletten oder Pulver eingenommen werden. Gute Magnesiumlieferanten sind außerdem Sonnenblumenkerne, Kakao und Leinsamen. Jeder dieser Lebensmittel enthält in 100 Gramm mehr als die empfohlene Tagesdosis des Spurenelements.

T-Rex-Muskelkater

Übrigens: Es gibt sogar Namen für einige Arten von Muskelkater. Wer seine Arme mit Liegestützen oder Klimmzügen trainiert kann die sogenannten T-Rex-Muskelkater bekommen. Warum der so heißt, wird jeder nachvollziehen können, der schon einmal dieses unangenehme Ziehen in der Armbeuge hatte... ;-)

comments powered by Disqus