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Radio Hamburg

Stechender Kopfschmerz bei schwülem Wetter

Das hilft gegen Migräne

Hamburg, 31.08.2015
Migräne, Kopfschmerzen

Unerträgliche Schmerzen prägen das Bild der Krankheit, gerade bei schwülen oder stark wechselndem Wetter

Das schwüle Wetter ist der Horror für Migräne-Geplagte. Aber was tun, wenn's im Kopf sticht und pulsiert und wie kann Migräne verhindert werden?

Auf einmal ist er da! Dieser dumpf-drückende Schmerz, der einem das Gefühl gibt, der Kopf stecke in einem Schraubstock. Und jetzt stellt Euch vor, dieser Schmerz kommt mit solch einer Wucht, als ob jemand mit einem Hammer auf den Kopf schlägt- und das auf nur eine Kopfseite. Und dazu noch ein ständiges Gefühl der Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie das Bedürfnis, sich von der ganzen Welt zurückziehen zu wollen. Kennen Ihr das? Dann gehört Ihr zu den rund 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung, die unter Migräne leiden, wobei zwei Drittel davon weiblich sind. Die mitunter häufigste Kopfschmerzerkrankung der Deutschen hätte, wäre sie auf "Twitter", rund 12,3 Millionen "Follower". Und gerade momentan spricht wieder viel für Migräne-Attacken, denn die Temperaturen fallen von schwülen 30 Grad am Montag (31.08.) auf 19 bis 20 Grad Dienstag (01.09.). 

Das schwüle Wetter in Hamburg ist ein richtiger Migräne-Magnet und plagt Tausende von Menschen. Lest hier, was Ihr gegen Migräne tun können.

Das hilft gegen Migräne

Der einseitige Kopfschmerz kann von ein paar Stunden bis zu drei Tagen andauern und wird von Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, einem erhöhten Bedürfnis nach Ruhe und Lärm- und Lichtempfindlichkeit begleitet. Einige Betroffene berichten auch von einer "Migräneaura", welche neurologische Symptome wie z.B. ein Flimmern vor den Augen, aber auch Taubheitsgefühle oder Sprachstörungen mit sich bringt.

Die genetisch veranlagte Krankheit kann mit Medikamente, aber auch mit vorbeugenden Maßnahmen behandelt werden. Einige davon stellen wir Euch nun vor:

Wenn's schmerzt

Tipps für Migräne-Betroffene

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung verbunden mit regelmäßigem Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Rad fahren) kann helfen, Stress zu bewältigen und somit das Auslösen einer Migräne-Attacke zu reduzieren.

  • So banal es klingen mag, aber Schlaf hilft die Schmerzen zu lindern. Am besten in einem abgedunkelten Raum und ohne unnötige Lärmkulisse.

  • Natürlich können auch Medikamente die Schmerzen stoppen. In dem Zusammenhang ist aber darauf zu achten, dass nicht zu viele Tabletten im Monat eingenommen werden. In jedem Fall ist es besser, bei anhaltenden Kopfschmerzen einen Arzt aufzusuchen.

  • Gönnt Euch etwas! Ein Besuch im Theater, der Gang ins Kino oder einfach ein entspannter Abend mit der besten Freundin im Lieblings-Café helfen, den Alltag hinter sich zu lassen und somit der Migräne keine Chance zu geben. Denn die Krankheit kann auch durch negative Gefühle, Stress und zu viel psychische Überlastung ausgelöst werden.

  • Achtet darauf, wann die Migräne-Anfälle auftreten. Manchmal lösen bestimmte Nahrungsmittel, der plötzliche Wetterumschwung oder auch bestimmte Lebensumstände die schmerzhaften Anfälle aus. Hilfreich kann es sein, einen Kopfschmerzkalender zu führen. Einen kostenlosen Download bietet " Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V." (kurz DMKG).

  • Seid nicht zu kritisch Euch selbst und anderen gegenüber und setzt Euch realistische Ziele. Ihr werdet sehen, dass Ihr dann gelassener mit alltäglichen Situationen umgehen werdet und die Migräne nicht so oft auftritt.

  • Entspannen Sie sich regelmäßig zum Beispiel mit Yoga, autogenem Training oder Musik.

(lsc/aba)

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