Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Gesundheitsbehörde warnt

Vorsicht, Fuchsbandwurm!

Hamburg, 23.07.2015
Fuchsbandwurm, Parasit

Der Fuchsbandwurm hat den Norden befallen.

Im Großraum Hamburg gibt es momentan eine Hohe Ansteckungsgefahr durch den Fuchsbandwurm, der bei Füchsen nachgewiesen wurde.

Nachdem der Parasit bei zwei Füchsen in Harburg und Bergedorf nachgewiesen worden ist, rät die Behörde zu besonderer Vorsicht im  gesamten Großraum Hamburg. Eine Ansteckung kann schwerwiegende gesundheitliche Schäden nach sich ziehen. Der Fuchsbandwurm ist ein etwa vier Millimeter langer Dünndarmparasit.

 

Sauberkeit ist alles

Infizieren könnt Ihr Euch zum Beispiel durch das Essen von Waldbeeren und Pilzen, die über Fuchskot verunreinigt sein können. Vor dem Essen sollten sie gründlich gewaschen und nur gekocht verzerrt werden. Wichtig: Einfrieren tötet den Fuchsbandwurm nicht ab. Nach der Wald-, Feld- und Gartenarbeit sollten die Hände gründlich gewaschen werden.

Außerdem besteht eine Übertragungsgefahr vom Haustier auf den Menschen. Hunde und Katzen sollten also öfter entwurmt werden und wenn möglich, nach dem Kontakt zu Wildtieren gewaschen werden. Mäuse und Tiere gelten auch als sogenannte Zwischenwirte.

So kann der Wurm dem Menschen schaden

Menschen werden zwar selten befallen, aber wenn, dann können die gesundheitlichen Schäden gravierend sein. Im günstigsten Fall kann sich das Immunsystem erfolgreich mit dem Parasiten auseinandersetzen und diesen abtöten.
Sollte es jedoch zu einer Erkrankung kommen, fallen die Symptome beim Menschen sehr unterschiedlich und unspezifisch aus. Dadurch werden sie oftmals nicht oder zu spät diagnostiziert. Ist es bereits zu einem Befall von Leber, Lunge, Nieren, Milz oder Gehirn gekommen, ist eine medikamentöse Behandlung nicht mehr möglich. Jetzt kann nur noch eine Operation helfen.

(aba)

comments powered by Disqus