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Radio Hamburg

Tinder, Lovoo, Happn und Co.

Begünstigen Dating-Apps Geschlechtskrankheiten?

Hamburg, 04.11.2015
Dating-Apps, Smartphone

Rücken durch Dating-Apps Bedenken und Gefahren in den Hintergrund?

"Dating-Apps führen zu mehr Geschlechtskrankheiten." Diese These äußerte jetzt ein britischer Sexualwissenschaftler. Gewagt oder realistisch?

Der bekannte britische Sexualwissenschaftler Peter Greenhouse hat eine Interessante Diskussion losgetreten, denn er sieht einen Zusammenhang zwischen Dating-Apps wie Tinder und der Zunahme von Infektionen mit Geschlechtskrankheiten wie Syphilis oder Gonorrhö.

Der Arzt bemängelt vor allem die geringe Aufklärung über Gefahren und das Versäumnis der Apps, sicheren Sex stärker zu propagieren.

Auch in Deutschland ist die Zahl der Syphilis-Fälle in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, doch ein eindeutiger Zusammenhang mit den Dating-Apps kann nicht hergestellt werden. Allerdings betonen auch deutsche Wissenschaftler, dass genau diese Apps leichtsinniges Sexualverhalten zumindest begünstigen könnten.

Die App-Betreiber betonen jedoch, dass sie ihre Nutzer immer wieder an geschützten Geschlechtsverkehr erinnern. Doch das ist Peter Greenhouse noch zu wenig, er fordert mehr Aufklärung über die Gefahren der Geschlechtskrankheiten. Denn auch wenn viele von ihnen inzwischen erfolgreich behandelt werden können, sterben noch immer zu viele Menschen an den Folgen von HIV. Dieses Bewusstsein müsse wieder in die Köpfe der überwiegend jungen User der Apps.

Dieser Kritik müssen sich Dating-Apps jetzt stellen:

Wechsel des Sexualpartners wird erleichtert und die Häufigkeit des Wechsels erhöht

Kontaktschwelle ist recht niedrig und die Kontaktmöglichkeiten erhöht

Sicherer Sex steht bei den Apps nicht im Vordergrund und es wird zu wenig über Gefahren wie Krankheiten aufgeklärt - Sicherer Sex sollte noch deutlicher propagiert werden

Partner für außergewöhnliche Sexualpraktiken oder bestimmte sexuelle Vorlieben werden schneller gefunden

Durch Chats entsteht schnell Vertrauen zum eigentlich fremden Menschen, Gefahren wie z.B. Geschlechtskrankheiten verlieren dabei zu schnell ihren Schrecken

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