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Radio Hamburg

Job und Ausbildung

Tipps für die Bewerbung

Hamburg, 14.07.2015
Bewerbung, Arbeit, Job

Das Vorstellungsgespräch ist für viele eine große Herausforderung.

Ihr seid auf der Suche nach einem Job oder einer Ausbildungsstelle? Hier sind ein paar Tipps vom Experten, die Euch einen Vorsprung gegenüber anderen Bewerbern verschaffen.

Viele Hamburger Jugendliche bekommen jetzt ihre Abschlusszeugnisse ausgehändigt - und starten möglicherweise in rund drei Wochen schon mit ihrer Ausbildung. Wer bisher noch keine Stelle gefunden hat, dem macht die Hamburger Agentur für Arbeit jetzt Mut: Firmen und Betriebe sind aktuell immer noch auf der Suche!

Fehler beim Anschreiben

Jugendliche sollten sich jetzt also konzentriert hinsetzen, und Bewerbungen schreiben - viele Vorlagen gibt's zwar leicht im Internet zu finden, sagt Knut Böhrnsen der Hamburger Agentur für Arbeit, warnt aber vor einfachem Abschreiben. Sätze wie "Hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz..." bringen die Personalabteilung nur zum Gähnen. Wie Ihr es richtig macht, seht Ihr in unserer Kurztextgalerie.

Anschreiben, Gespräch & Co.

Tipps für die Bewerbung

  • Vorab gut über das Unternehmen informieren . Schaut, was auf der Homepage oder in den Nachrichten über die Firma berichtet wurde. Das hilft Euch sowohl beim Schreiben der Bewerbung als auch beim Vorstellungsgespräch. Dort müsst Ihr nämlich unter Beweis stellen, dass Ihr über Euren zukünftigen Arbeitgeber gut Bescheid wisst.

  • Eure Bewerbungsmappe sollte alles enthalten, um Euch und Euren bisherigen Werdegang zu präsentieren. Um alle Unterlagen geordnet abzugeben, eignet sich eine Bewerbungsmappe. Ob aus Kunststoff oder Karton bleibt Euch überlassen. Die Reihenfolge ist wichtig: Zu Euren vollständigen Bewerbungsunterlagen gehören oben auf das Anschreiben, dann ein meist tabellarischer Lebenslauf mit Foto. Häufig wird auch ein Motivationsschreiben gefordert, das als "dritte Seite" bezeichnet wird. Dahinter werden alle relevanten Zeugnisse, Nachweise und Zertifikate gelegt. Diese ordnet Ihr entweder chronologisch, mit dem neusten oben auf oder nach Relevanz.

  • Achtet auf:

    Seiten nicht doppelseitig bedrucken: Falls Eure Bewerbungsunterlagen vervielfältigt werden, können Informationen verloren gehen, wenn die Rückseite übersehen wird.

    Zeugnisse nie im Original beilegen: Gute Kopien Eurer Unterlagen reichen vollkommen aus. Die Dokumente sollten gut lesbar sein.

    Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen: Häufig bekommt Ihr keine zweite Chance. Wer Unterlagen vergisst, hat Pech gehabt.

    Unterlagen nur einmal verwenden: Personaler sehen, wenn Ihr die gleichen Unterlagen nach einer Absage nochmal verschickt. Das macht keinen guten Eindruck!

  • Nehmt im Anschreiben Bezug zum Produkt, Unternehmen oder zur Dienstleistung. Statt einem lahmen Satz wie "Hiermit bewerbe ich mich..." lieber beschreiben, warum ihr genau der Richtige für das Unternehmen seid.

    Zum Beispiel: Ihr bewerbt Euch bei einem Hersteller für Sportkleidung. Beschreibt kurz, das Ihr schon seit Jahren Marathons lauft oder einen bestimmten Sport ausübt und diese Marke für Euch wichtig war.

  • Das Bewerbungsfoto solltet Ihr von einem Profi machen lassen. Bloß kein Bild aus dem Bahnhofsautomat. Auch Partyschnappschuss oder Familienfoto gehen gar nicht. Zieht Euch eine dezente, schicke Bluse oder Hemd an und geht zu einem Fotostudio in Eurer Nähe.

  • Ihr habt in den Schulferien ein Praktikum bei einem ähnlichen Unternehmen gemacht oder habt Zeit noch ein für ein Kurzpraktikum? Perfekt! Das zeigt Euer Interesse.

  • Wenn es mit der Bewerbung geklappt hat, werdet Ihr zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Hier zählt der erste Eindruck. Wichtig ist:

    Pünktlich da sein - am besten 10 Minuten früher.

    Frauen: Keinen zu tiefen Ausschnitt oder zu knappen Rock anziehen. Eine Bluse und eine Stoffhose sind eine elegante Wahl.

    Männer: Anzug mit Hemd, Krawatte und Lederschuhen. Die Schuhe müssen farblich zum Gürtel passen.

  • All diese Regeln gelten nicht unbedingt für kreative Berufe . Hier kommt es meistens eher darauf an herauszustechen. Hierbei können auch Ansätze und Ideen angemessen sein, die in anderen Unternehmen nicht denkbar wären. Hierbei sollte man darauf achten, dass sie zur Branche, Stelle, dem Bewerber und dem Unternehmen passen.

Übrigens sind noch über 4000 Ausbildungsstellen in Hamburg frei - es lohnt sich also, sich auch noch jetzt auf den letzten Drücker zu bewerben, sagt die Arbeitsagentur.

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