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Radio Hamburg

Gewerkschaft der Polizei

Höhere Bußgelder für Radfahr-Rüpel gefordert

Berlin, 15.04.2012

In der Debatte um zunehmende Verkehrsverstöße von Fahrradfahrern schlägt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) höhere Bußgelder und eine Kennzeichnungspflicht für Räder vor.

Die Gewerkschaft der Polizei will die steigende Anzahl der Fahrrad-Unfälle auch hier in Hamburg mit neuen Maßnahmen eindämmen. So soll zum Beispiel der Bußgeldkatalog für Radfahrer an den für Autofahrer angepasst werden. Das heißt, dass das Radfahren mit Handy am Ohr genauso teuer wird wie das Handy am Steuer. Ein weiterer Vorschlag ist die Kennzeichnungsplicht von Fahrrädern.

"Da kann man ganz intensiv drüber nachdenken, gerade auch mit Blick auf die E-Bikes", meinte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Witthaut. Zuletzt hatte Bundesverkehrsmister Peter Ramsauer (CSU) ein zunehmend rücksichtsloses Verhalten von Radfahrern kritisiert. Witthaut sagte, notwendig sei auch eine höhere Kontrolldichte, um den Druck zu erhöhen, dass Fehlverhalten auch geahndet wird. Hierfür fehle aber oft Personal.

Mehr Fahrradfahrer, weniger Sicherheit

"Seit Jahren steigt die Zahl der Fahrradfahrer, und in Zukunft bekommen wir es noch mit einer ganz neuen Herausforderung zu tun, den E-Bikes", betonte Witthaut. "Mit denen kann man dann 40, 50 km/h fahren, gerade in der Stadt ist man damit ja oft schneller als mit dem Auto."

Polizei beobachtet "Verrohung der Sitten" bei Radfahrern

Die Polizei beobachte insgesamt eine Verrohung der Sitten, in der Stadt wie auf dem Land. "Vom Anzugträger bis zum Kind fahren alle mal bei Rot über die Ampel." Der GdP-Vorsitzende sprach sich auch für eine Anpassung der Promillegrenze an die für Autofahrer aus. Derzeit wird bei Radlern erst ein Wert ab 1,6 Promille geahndet.