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Radio Hamburg

Bodenfrost und glatte Straßen

Der Check: So macht ihr euer Auto wintersicher

Hamburg, 07.11.2017
Auto Winter

Am Morgen ist es derzeit sehr neblig, es kann zu Bodenfrost und Glätte kommen. So bereitet ihr euch und euer Auto darauf vor.

Die Tage werden kürzer, die Nächte werden kälter: der Herbst ist da und bald steht auch der Winter wieder vor der Tür. Bis dahin bleibt allerdings noch einiges zu tun, zum Beispiel das Auto winterfit zu machen.

ADAC-Sprecher Johannes Boos: "Ein Blick auf das Licht ist unverzichtbar, Fachbetriebe kontrollieren das meist sogar kostenlos. Alter Wischerblätter müssen ausgetauscht werden, wenn die schon Schlieren bilden. Wintertaugliche Reifen sind natürlich Pflicht. Frostschutz muss natürlich auch überprüft werden, für die Kühleranlage wie für die Scheibenwaschanlage."

Wann bleibt das Auto im Winter meist stehen?

Die Batterie ist das Hauptproblem, so der ADAC-Experte. Wenn euer Auto schon bei Werten über 0 Grad Celsius schlecht anspringt, dann die Batterie am besten jetzt überprüfen und/oder gleich tauschen lassen.

Welches Zubehör sollte ich im Winter dabei haben?

Es klingt ja immer so, als würde man Kinder belehren, aber selbst vergisst man jedes Jahr das Enteiserspray oder ganz profan, sich ein paar Handschuhe ins Auto zu packen. Scheibenkratzer und eine Abdeckfolie für die Frontscheibe sind sehr hilfreich, das Türschloss-Enteiserspray ist auch ein guter Helfer, das muss aber in die Hand-oder Jackentasche. Eine warme Decke kann auch nützlich sein, vor allem, wenn man länger im Stau steht und das Auto nicht dauerhaft laufen lassen will.

Woher weiß ich, ob meine Reifen noch wintertauglich sind?

Sie müssen eine Profiltiefe von mindestens 1,6 Millimeter vorgeschrieben, der ADACempfiehlt mindestens 4 Millimeter. Die Reifen sollen nicht älter als acht Jahre sein. Das kann man an der DOT-Nummer an der Reifenflanke ablesen. Die Stellen eins und zwei bestimmen die Produktionswoche, die Stellen drei und vier stehen für das Produktionsjahr. Und wichtig ist, dass der Reifen keine Beschädigung hat wie Beulen oder ähnliches - dann muss er sofort ausgetauscht werden.

Wie schütze ich den Autolack?

Dreck und Salz setzen dem Autolack den Winter über ganz schön zu. Hier am besten das Auto, bevor es in die Waschstraße geht, einmal vorwaschen und abbrausen. Sonst läuft man Gefahr, dass die Salzkörnchen mit dem Dreck in der Anlage den Lack kaputt schubbern.

Ganz leicht Wärme erzeugen

12 Tipps, mit denen Ihr Euch im Winter warm halten könnt

  • Alufolie hinter der Heizung

    Die meisten Leute heizen im Winter sehr viel. Um weniger Energie zu verschwenden, gibt es einen einfachen Trick: Einfach Alufolie hinter die Heizung hängen! Diese reflektiert die Wärme und transportiert sie in den Raum.

  • Kerzen anzünden

    Die Weihnachtszeit hat etwas magisches und auch romantisches an sich. Was passt da besser als Kerzen? Diese sorgen nämlich für eine romantische Atmosphäre und mit den richtigen Kerzenhaltern auch für weihnachtliche Stimmung. Kerzen erzeugen übrigens auch ein bisschen Wärme.

  • Selbstgemachtes Wärmekissen

    Was gibt es schöneres als im Winter nach einem langen Tag auf dem Sofa zu liegen und zu entspannen? Ein Wärmekissen macht das Ganze noch gemütlicher. Wenn Ihr getrocknete Bohnen oder Reis in ein Kissen steckt und dieses in eine Mikrowelle legt, habt Ihr schnell und einfach ein selbstgemachtes Wärmekissen.

  • Sonne hereinlassen

    Ein weiterer Tipp: lasst die Sonne rein. Einfach tagsüber die Gardienen aufmachen und nachts wieder zu und der Raum wird gleich ein wenig wärmer.

  • Ofen auflassen

    Eine weitere einfache Möglichkeit, um keine Energie zu verschwenden, ist es, den Ofen nach Benutzung aufzulassen. Die Restwärme kann man dann nutzen, um den Raum mit Wärme zu füllen.

  • Hautkontakt

    Der effektivste Weg, um Körperwärme zu erzeugen, ist immer noch der Hautkontakt. Also: ganz viel kuscheln in der romantischen Weihnachtszeit!

  • Mütze tragen

    Im Winter ist es hilfreich, eine Mütze zu tragen. Wird der Kopf kalt, wird einem auch insgesamt kälter. 

  • Tür nach dem Duschen auflassen

    Jeder kennt es: wenn man aus der Dusche kommt, ist der Raum voll mit warmer Luft. Auch diese Wärme kann man nutzen, indem man ganz einfach die Badezimmertür nach dem Duschen auflässt.

  • Ventilator anstellen

    Auch wenn man es nicht erwartet - auch den Ventilator kann man zum Erzeugen von Wärme nutzen. Einfach den Ventilator auf die niedrigste Stufe und in  Uhrzeigersinn stellen und die Wärme, die bekanntlich nach oben steigt, wird wieder nach unten befördert.

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  • Teppiche hinlegen

    Nichts ist im Winter unangenehmer als barfuß über kalte Fliesen zu laufen. Daher ist es vor allem im Winter ganz hilfreich, Teppiche in der Wohnung zu verteilen, damit man immer warme Füße hat.

  • Bewegung

    Wie die meisten wissen, hilft Bewegung, um sich warm zu halten. Daher am besten immer in Bewegung bleiben, wenn euch kalt ist. Ob Spaziergang, Sport oder auch putzen, es gibt viele Möglichkeiten.

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  • Jacke mit Heizelementen

    Es gibt tatsächlich eine Jacke, die mit Heizelementen ausgestattet ist, damit man im Winter nicht friert. Dank Infrarot-Technologie kann man im Winter stundenlang über Weihnachtsmärkte spazieren.

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