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Radio Hamburg

Datenschutz

Fragerecht des Vermieters

Hamburg, 08.11.2013
RHH - Expired Image

Eine Broschüre soll Mieter und Vermieter über aktuelle Datenschutz-Richtlinien aufklären.

Schnüffler vom Geheimdienst machen den Deutschen anscheinend keine Sorgen. Schnüffelnde Vermieter dagegen findet kaum jemand akzeptabel.

Menschen, die sich um Wohnraum bewerben, fühlen sich von Vermietern oder Maklern oftmals regelrecht ausgefragt. Sie müssen "freiwillig" antworten, wenn sie ihre Chance auf Abschluss eines Mietvertrags wahren wollen. Dabei bleibt es nicht bei Fragen nach Einkommen oder Arbeitsplatz. Teilweise sollen umfangreiche Angaben zu den persönlichsten Verhältnissen gemacht werden. Die Beschwerden beim Datenschutzbeauftragten können im Kern auf die zwei entscheidenden Fragen reduziert werden: "Darf er das?" und "Was will er damit?"

Datenschutzbeauftragter klärt Betroffene auf

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar warnt Vermieter vor zu viel Neugierde. Haus- oder Wohnungsbesitzer, die schon vor einem Besichtigungstermin konkrete Einkommensnachweise und sogar Schufa-Auskünfte von Interessenten verlangen, handeln rechtswidrig - so der Datenschützer.

Hinweisschrift schafft Klarheit

Um künftig Klarheit für Mietinteressenten und Wohnungswirtschaft darüber zu schaffen, welche Daten von Wohnungssuchenden erhoben werden dürfen, hat der Hamburgische Datenschutzbeauftragte die Hinweisschrift "Fragerecht des Vermieters" verfasst. Darin wird dargelegt, was nach dem Bundesdatenschutzgesetz noch zulässig ist und was zu weit geht. Die komplexe Thematik ist umfassend aufbereitet, und den Betroffenen wird im Rahmen eines typischen 3-Stufen-Verfahrens ein Leitfaden an die Hand gegeben, der künftig strittige Fragen bereits im Grundsatz beantwortet.

Diese Broschüre klärt Sie über Ihre Rechte als Mieter und Vermieter auf

(fbu)

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