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Radio Hamburg

Mutterschutz, Kindergeld, Steuern

Das ändert sich in 2018 für euch

Hamburg, 27.12.2017
2018, Änderungen, Neuerungen

2018 ändert sich so einiges. Zum Beispiel beim Kindergeld, der Steuer und Rente.

Neues Jahr, neue Regeln, Gesetze und Verordnungen. Wir haben die wichtigsten z.B. zum Thema Kindergeld, Rente oder Steuern für euch zusammengestellt.

2018 ändert sich einiges rund ums Geld. Gut, sich drüber jetzt schon einen Überblick zu verschaffen. Wir haben hier auf Grundlage der die wichtigsten Änderungen für euch zusammengefasst. 

Erhöhung der Riester-Grundzulage

Förderberechtigte können ab dem  1. Januar 2018 maximal 175 Euro als Grundzulage vom Staat erhalten. Das ist eine prozentuale Steigerung von 13,6 Prozent. Die Politik stärkt damit die eigene Altersvorsorge. Bei der Wohn-Riester-Förderungunterstützt die höhere Grundzulage Bauherrn beim Aufbau von Eigenkapital und sorgt später für eine schnellere Entschuldung.

Kindergeld und Freibeträge

Der steuerliche Kinderfreibetrag für zusammen veranlagte Ehegatten wird zum neuen Jahr leicht um 72 Euro auf dann 4.788 Euro erhöht, der Grundfreibetrag um 180 Euro auf 9.000 Euro. Auch das Kindergeld steigt pro Kind und Monat um 2 Euro auf 194 Euro. Für das dritte Kindgibt es 200, für das vierte und jedes weitere Kind 225 Euro.

Mutterschutz

Auch Schülerinnen und Studentinnen können jetzt Mutterschutz in Anspruch nehmen (sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt). Bei der Geburt eines behinderten Kindes verlängert sich der Mutterschutz ab 2018 von acht auf zwölf Wochen.

Verlängerte Frist für alle Steuererklärungen

Ab dem Steuerjahr 2018 muss die Steuererklärung erst bis zum 31. Juli des Folgejahres (in diesem Fall also 31. Juli 2019) beim Finanzamt abgegeben werden. Wenn ein Steuerberater die Steuererklärung für den Steuerpflichtigen erstellt, hat dieser künftig bis zum letzten Tag im Februar des übernächsten Jahres Zeit. Das heißt, für die Steuererklärung 2018 bis zum 29. Februar 2020.

Ende der TAN-Liste

Das TAN-Verfahren mit einer Papierliste  hat ab dem neuen Jahr ausgedient. Der Nutzer muss sich für ein anderes Verfahren entscheiden - je nachdem, was die jeweilige Bank oder Sparkasse anbietet.

Kreditkartenzahlung

Die Kreditkartenzahlung wird günstiger: Bisher nahmen viele Läden - vor allem online - einen Aufschlag bei Kreditkartenzahlung. Das ist ab 13. Januar dank einer EU-Richtlinie nicht mehr zulässig.

Überweisungen

Banken müssen  ihren Kunden ab dem Jahreswechsel bei einer fehlgeleiteten Überweisung alle Informationen über den Empfänger zur Verfügung stellen. Sollten Kartenzahlungen oder Überweisungen per Lastschrift missbräuchlich nicht autorisiert worden sein, müssen die Banken den fälschlich abgebuchten Betrag innerhalb eines Tages, nachdem sie informiert wurden, zurückbuchen.

Arbeitslosengeld

Ab 2018 können sich Menschen, die Arbeitslosengeld beziehen auch einen Vorschuss im Supermarkt auszahlen lassen. Bei Rewe, Penny, Real, dm und Rossmann ist das dann möglich und betrifft vor allem Menschen, die kein eigenes Konto haben.

Rente

Rentner können sich 2018 über ein Rentenplus von drei Prozent freuen. Außerdem sinkt der Beitragssatz für die gesetzliche Rentenversicherung zum 1. Januar von 18,7 auf 18,6 Prozent.

(aba)