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Radio Hamburg

Mücken auf dem Vormarsch

Tipps gegen lästige Insektenstiche

Hamburg, 30.08.2016
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Ein Mückenstich ist unangenehm, weil er juckt, aber meist nicht gefährlich.

Von uns bekommt Ihr Erste-Hilfe-Tipps gegen Insektenstiche und Hinweise, damit es gar nicht erst soweit kommt.

Die Mücken kommen mit der Wärme. Zwar sind nur die weiblichen Mückentiere für den Menschen gefährlich, weil sie das im Menschenblut enthaltene Eiweiß für die Eierproduktion benötigen, man kann sie jedoch im Alltag nicht von den männlichen Tieren unterscheiden.

Mücke spritzt Speichel in die Wunde

Wenn eine Mücke zusticht, spritzt sie ihren Speichel unter die Haut in die Wunde, damit das Blut flüssig bleibt. Der Speichel betäubt zunächst die Wunde, weshalb man keinen Schmerz verspürt. Der Juckreiz rührt daher, dass die Haut allergisch auf den Speichel reagiert.

Übrigens reagieren Mücken nicht auf Licht, so wie andere Insekten, sondern werden vom Geruch angezogen.

Europäische Stechmücken sind nicht so gefährlich

Und die fiesen kleinen Stecher können auch teilweise gefährliche Krankheiten übertragen, unter anderem Malaria, Gelbfieber oder das Dengue Fieber. Diese Krankheiten werden aber größtenteils in Afrika oder Südamerika übertragen. Zusätzlich können Mücken Viren übertragen, die beispielsweise Hirnhauterkrankungen auslösen können. Da die Europäische Stechmücke jedoch nicht komplett den Virus in sich trägt, gibt es bei einem Mückenstich keinen Grund zur Panik.

Wir haben ein paar Tipps wie Ihr Euch vorzeitig gegen Mücken schützen könnt und was Ihr tun könnt, wenn eines der sommerlichen Plagegeister Euch bereits gestochen hat.

Juckende Mückenstiche

Vorsorge und Erste-Hilfe-Tipps

  • Vorsorge

    Es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass Mücken ebenfalls auf den Atem eines Menschen regaieren. Wer also Reis gegessen hat, schüttet über seinen Atem mehr Dyoxid aus, was die Mücken anzieht. Kohl hält die Mücken dagegen fern.

  • Vorsorge

    Regentonnen sind der perfekte Platz für Mücken, um sich fortzupflanzen. Damit Eure Regentonne sicher vor ungewünschten Gästen bleibt, könnt Ihr die nervenden Stechbiester mit dem Wirkstoff Bacillus thuringensis isrealensis bekämpfen. Das biologische Mittel ist in flüssiger und fester Form in Baumärkten und Fachhändlern verfügbar. Das Mittel schadet Euch oder Euren Haustieren nicht, da es speziell auf Mücken abgestimmt wurde.

  • Vorsorge

    Da die Europäischen Mücken einen besonders langen Saugrüssel haben, können sie sogar durch die Kleidung stechen. Wichtig ist hierbei: Wenn Ihr Insektenspray zum Schutz vor Mückenstichen verwenden, solltet Ihr darauf achten, dass Ihr auch Eure Kleidung mit dem Spray einsprüht.

    Es hilft nichts, den Körper mit Insektenspray zu besprühen und sich danach seine Kleidung überzuziehen, weil die Kleidung immer noch den eigenen Körpergeruch trägt. 

  • Vorsorge

    Wer sich auch abends noch draußen aufhält, sollte sich, bevor er ins Freie geht, duschen gehen. Grund dafür sind Gerüche wie Schweiß, die die Mücken anlocken. Zudem gibt es auch einige Düfte, die die Stechmücken nicht leiden können. Ratsam sind beispielsweise Zitronen, die mit vielen Nelken bestückt sind, da Mücken den Geruch als unangenehm empfinden.

    Auch Duftstoffe wie Zitrus, Teebaum und Bergamotte meiden die Stechmücken. Süße Gerüche, wie Parfums und Seifen wirken hingegen anziehend.

  • Erste Hilfe – Mückenstich

    Oberstes Gebot: Nicht kratzen! Das verteilt den Speichel der Mücke und führt lediglich dazu, dass der Stich noch mehr juckt und sich eventuell sogar entzündet. Den Stich sofort mit Spucke abtupfen, auch kaltes Wasser soll den Juckreiz lindern. Den Stich anschließend kühlen - hier aber aufpassen, denn bei zu viel Kälte kann das Hautgewebe erfrieren - mit einem Insektengel aus der Apotheke versorgen, in einigen Fällen hilft auch eine Zwiebel.

  • Erste Hilfe – Mückenstich

    Was bei einem Stich ebenfalls helfen kann ist die Anwendung von Essig. Nach der Kühlung kann ein wenig Essig auf die Wunde getan werden, da das Essig den Juckreiz lindern soll. Der Geruch bleibt nicht lange.

    Außerdem helfen Kräuter wie Breitwegerich, die Ihr in der Apotheke erhaltet. Die Blätter des Breitwegerich könnt Ihr auf der Haut zerreiben.

  • Erste Hilfe - Mückenstiche

    Natürlich gibt es auch juckreizstillende Cremes und Gele. In einigen Fällen empfiehlt sich sogar die Anwendung einer Cortisonsalbe. Fragt hierfür aber lieber einen Apotheker oder Euren Arzt.

(pgo)

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