Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Bloß nicht!

Die dümmsten Touri-Fettnäpfchen der Deutschen

Hamburg, 08.07.2015
Deutscher am Strand von Mallorca

Wir Deutschen können uns im Urlaub ganz schön daneben benehmen.

Man erkennt uns im Ausland an unserem Sonnenbrand, den Socken in Sandalen und unseren Schildmützen - aber auch noch an ganz anderen No-Gos.

Wir Deutschen lieben unseren Urlaub und eigentlich sind wir auch immer recht bemüht, uns auf die Kultur, Sitten, Gebräuche und die Menschen im Urlaubsland einzustellen. Für unsere Angewohnheit den Platz am Strand mit einem Handtuch bereits um 4 Uhr morgens zu reservieren, unsere gepflegte Röte nach dem Sonnenbad oder unseren Hang dazu sich im Restaurant einfach irgendwo an den Tisch zu setzen, sind wir weltweit bekannt. Es gibt allerdings in fast jedem Land dieser Erde Traditionen, Aberglauben und örtliche Gebräuche, die man als Tourist nicht unbedingt kennt. Verstößt man dagegen, kann man sich als deutscher Reisender jedoch sehr schnell in die Nesseln setzen, sich ordentlich blamieren und die Einheimischen vor den Kopf stoßen. Damit Ihr bei Eurem nächsten Urlaub nicht direkt in die Fettnapf-Touri-Falle tappt, haben wir die größten No-Gos für Euch zusammengestellt.

Deutsche im Ausland

Die größten Touri-Fettnäpfchen

  • In Polen: Angebrochene Wodka-Flaschen stehen lassen. In unserem Nachbarland werden geöffnete Wodkaflaschen nicht stehen gelassen oder weggekippt. Nach allgemeiner Sitte muss die Flasche immer leer getrunken werden.

  • In Thailand: Einer Mutter sagen, wie süß und schön ihr Baby doch ist. Das belegt das Kind laut einem weitverbreiteten Aberglauben mit einem Fluch, bringt Unglück und ist ziemlich unhöflich.

  • In den USA: Der Einpackhilfe oder dem Tankwart Trinkgeld geben. Eigentlich bekommt in Amerika jeder 15-20 Prozent Trinkgeld. Diese beiden Branchen pochen allerdings darauf, den Service den Kunden umsonst anzubieten. Die Scheine spart man sich also lieber, wenn man keine verwunderten Blicke sammeln möchte.

  • Auf den Philippinen: Babys fotografieren. Man mag die Babys zwar süß finden, abknipsen sollte man die Kleinen aber auf keinen Fall. Die Einheimischen glauben, dass ein Schnappschuss dem Kind die Seele klauen könnte.

  • In Norwegen: Abends die Gardinen schließen. In vielen norwegischen Häusern gibt es zwar Gardinen, die sind aber eher nur Dekoration. Abends das Fenster mit Rollos, Rollläden oder Gardinen zu verschließen, gilt als unüblich und eigenbrötlerisch. Norweger lassen in ihren Fenster oft kleine Lichter an, um Freunde, Nachbarn und andere Leute willkommen zu heißen.

  • In den USA: Auf keinen Fall über Politik sprechen. Amerikaner hassen es über Politik zu sprechen, wollen bei Diskussionen niemanden verletzten und bloßstellen und meiden das Thema deshalb selbst im privaten Kreis. 

  • In Japan: Sich in der Öffentlichkeit die Nase putzen. Japaner finden es ganz ekelig, wenn jemand in der Öffentlichkeit das Taschentuch auspackt und sich damit die Nase putzt. Zum Schnäuzen zieht man sich also besser zurück.

  • In den USA: Wenn man nicht verstanden wird, ganz langsam und deutlich reden. Was im Deutschen ganz normal ist, um sich verständlich zu machen, geht in Amerika gar nicht. Das Gegenüber denkt dann automatisch, man würde ihn für zurückgeblieben halten und sich über ihn lustig machen.

  • In Brasilien: Oben ohne am Strand liegen. Ohne Bikini an den Strand zu gehen, geht im Land der hübschen Körper gar nicht und gelt als extrem unschicklich. Die wichtigsten Teile sollten zumindest mit einem Fetzen Stoff bekleidet sein - dann ist alles in Ordnung.

  • In Luxemburg: Kuchen mit einer kleinen Kuchengabel essen.  In dem kleinen Nachbarstaat Deutschlands isst man Kuchen traditionell nämlich mit Messer und Gabel.

  • In China: Sich bei der Begrüßung verneigen. In Japan vollkommen okay, in China dagegen überhaupt nicht üblich.

  • In Großbritannien: Über die Monarchie lästern. Die Königsfamilie ist den Briten heilig und mangelnder Respekt von Ausländern gegenüber der Queen und Co. mehr als verpönt. Höchstens Einheimische dürfen sich über ihre Royals aufregen.

  • In Frankreich: Eine Weinschorle trinken. Die Franzosen lieben Wein und genießen ihn ausschließlich in Reinform. Den Wein mit Mineralwasser in eine Schorle zu verwandeln, kommt für unsere Nachbarn fast schon als Gotteslästerung daher. 

  • Im Iran: Nach Frau und Kindern fragen. Beim Small-Talk mit einem Iraner sollte man absolut nie nach Frau und Kindern fragen. Die Frage, wie es der Familie gehen würde, ist ein großes Tabu.

  • In Italien: Nasse Schirme aufgespannt lassen. In dem konservativen und katholisch geprägten Land spielen abergläubische Traditionen noch eine wichtige Rolle. Wer seinen nassen Schirm nach dem Urlaub zum Trocknen offen stehen lässt, sorgt für Unglück. Wer übrigens seinen Hut oder eine andere Kopfbedeckung aufs Bett legt, begeht einen großen Fehler. Das bedeutet nämlich, dass in der Familie bald jemand sterben wird.

  • In Brasilien: Als Gast beim Verlassen des Hauses die Türe selbst öffnen. Ist man in Brasilien privat eingeladen, muss man warten, bis der Gastgeber die Tür zum Haus oder zur Wohnung selbst öffnet. Tut man das selbst, deutet man an, dass man das Zuhause des Gastes nie wieder betreten möchte.

  • In Indien: Kinder am Kopf berühren. Auf dem Subkontinent sagt ein Aberglaube, dass das Streicheln oder auch nur das einfache Berühren eines Kinderkopfes schweres Unglück mit sich bringt.

  • In Japan: Im Essen herumrühren. Wer in dem fernöstlichen Land in seinem Essen herumrührt, wirkt ungebildet und unhöflich und hat in den Augen der Japaner keine Tischmanieren. Ähnlich verpönt ist es übrigens, mit Essensgeräten in der Luft herumzuzeigen.

  • In den USA: In einem Lokal nach dem Bezahlen sitzen bleiben. Während man in Deutschland nach dem Bezahlen der Rechnung im Lokal gerne noch etwas sitzen bleibt, werden Kellner in Amerika schnell ungeduldig und sogar etwas säuerlich. In den Vereinigten Staaten hat man für die deutsche Gemütlichkeit nicht viel übrig und sieht Essen eher als lästige Pflicht an. Restaurants sind dagegen, egal in welcher Preisklasse, immer auf Effizienz ausgerichtet. Wer also nichts mehr bestellt, hat zu gehen.

  • In Spanien: Getrennt bezahlen. Für Spanier ist diese deutsche Angewohnheit ein Graus. Das feine Aufgliedern der Rechnung geht auf der Halbinsel absolut überhaupt nicht. Gezahlt wird immer gemeinsam und jeder trägt den gleichen Anteil an der Rechnung. Da ist es vollkommen egal, ob einer mehr hatte oder weniger.

  • In Griechenland: Das Okay-Handzeichen vermeiden. In der Tauchersprache ist das Zusammenlegen der Spitzen von Daumen und Zeigefinger zu einem Kreis Ausdruck davon, dass alles in Ordnung ist. Wer damit allerdings einem Griechen seine Zufriedenheit ausdrücken will, bekommt wahrscheinlich mächtig Ärger. In Griechenland hat das Handzeichen die gleiche Bedeutung wie bei uns der ausgestreckte Mittelfinger.

  • In Japan: Die Tür des Taxis berühren. Die oberste Regel beim Taxifahren in Japan ist es, nie selbst die Tür zu öffnen oder zu schließen. Am besten lässt man während der gesamten Taxifahrt die Hände von der Tür. Auf die Japaner wirkt man sonst wie der letzte, doofe Trottel

Welches Fettnäpfchen fehlt Euch noch oder was habt Ihr schon mal im Ausland erlebt. Teilt es uns in den Kommentaren mit!

comments powered by Disqus