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Radio Hamburg

Exotische Mücken breiten sich aus

Die gefährlichsten Reise- und Tropenkrankheiten

Hamburg, 07.07.2015
RHH - Expired Image

Die Tigermücke breitet sich immer mehr in Deutschland aus.

Aktuell macht die Tigermücke und der Buschmoskito den Virologen in Deutschland Sorgen. Vor diesen Krankheiten solltet Ihr Euch vor einer Reise schützen.

Langsam aber sicher freut sich Deutschland auf den Sommerurlaub. Pläne werden geschmiedet, neue Koffer und Bikinis gekauft, Reiserouten geplant, aber an die Gesundheit wird selten gedacht. Ok, ein Sonnenschutz ist mit im Gepäck, aber was ist mit dem Schutz vor gefährlichen Reise- und Tropenkrankheiten, die uns befallen können und unseren Urlaub zu einem Albtraum werden lassen?

Momentan breiten sich zum Beispiel Insekten aus tropischen Regionen nach Beobachtungen von Forschern in Deutschland aus und bringen gefährlicher Krankheitserreger zu uns. 

"Die zwei wichtigsten invasiven Stechmückenarten, die uns Sorge bereiten, sind die Tigermücke und der Japanische Buschmoskito", erklärt der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin.  Die Tigermücke, die das Dengue-Fieber übertragen kann, sei bereits in Baden-Württemberg und Bayern zu finden. Der Japanische Buschmoskito habe sich noch sehr viel weiter ausgebreitet, so im Raum Köln/Bonn und sogar bis nach Hannover. Diese Mücke könne das West-Nil-Virus oder auch den Erreger für die Japanische Enzephalitis, eine Gehirnentzündung, übertragen. 

Wir haben für Euch die wichtigsten Reise- und Tropenkrankheiten zusammengetragen, auf die Ihr auf Euren Reisen achten solltet.

Krankheit Reiseland Merkmale Was tun?  
Diphterie Osteuropa

Diphterie zeigt sich hauptsächlich in Heiserkeit, starkem Husten (sogenannter echter Krupp) und

 Atemnot, die im Extremfall zum Ersticken führen kann. In Deutschland wird bereits

flächendeckend geimpft und das meist schon im Kindesalter. Bei Kindern unter fünf Jahren und

Erwachsenen über 40 Jahren sterben sogar 20 Prozent an dieser Krankheit.

Kinder werden können schon ab dem zweiten Lebensmonat geimpft werden. Die Impfung sollte im Vorschulalter,

dann im Alter von neun bis 17 Jahren und danach alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Auch Erwachsene sollten sie

immer wieder auffrischen.

 
Flussblindheit

Afrika, Mittel- und

Südamerika

Fadenwürmer werden durch den Stich der Kriebelmücke, die sich in der Nähe von Flüssen vermehrt, übertragen.

Die Larven entwickeln sich dann in Wirten,  die sich dann bevorzugt im Unterhautgewebe einnisten und zur Bildung

von Knoten in der Haut führen. Durch Wanderung über die Lymphspalten können sie sich im Körper ausbreiten und 

auch ins Auge gelangen, wodurch es in 10% der Fälle ohne Behandlung zur Erblindung kommt.

Durch die Einnahme von Ivermectin aller sechs Monate wird das Risiko erheblich gesenkt.  
Gelbfieber Afrika, Mittel- und Südamerika

Die Übertragung der Viren erfolgt durch den Stich der Gelbfieber-Mücke. Nach einer Inkubationszeit von 3-8

Tagen kommt es in der ersten Krankheitsphase zu uncharakteristischen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost,

Kopf- und Gliederschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen, die nach einigen Tagen wieder abklingen können.

Anschließend folgt - jedoch nur bei einem Teil der Betroffenen - die zweite Phase mit hohem Fieber sowie inneren und äußeren Blutungen, die in 50% der Fälle tödlich endet.

Ein Medikament gegen den tükischen Virus gibt es noch nicht. Allerdings ist eine Prophylaxe durch eine Schutzimpfung möglich, die an allen Tropeninstituten angeboten wird - so auch hier in Hamburg.  
Hepatitis Südlichen Ländern und Tropen

Entzündung der Leber mit Leberzellschäden. Hepatitis A wir vermehr über das Essen aufgenommen. See- und Meeresfrüchte sind häufige Infektionsquellen. Hepatitis B ist vor allem in den Tropen vertreten und man

infiziert sich in der Regel durch Sexualverkehr oder verunreinigtes Blut (unsaubere Nadeln).

Gegen Hepatitis A und B kann man sich spätestens vier Wochen vor Reiseantritt impfen lassen, besser aber so schnell wie möglich. Dann gibt es eine zweite Impfung innerhalb von 6-12 Monaten, dann

hält die Impfung 10 Jahre vor.

 
Rocky Mountain Spotted Fever Nordamerika

Eine ernstzunehmende Infektionskrankheit, die über Zecken übertragen wird. Die Erkrankung beginnt akut

 mit hohem Fieber und Kopf- und Gliederschmerzen. Dann kommt Hautausschlag dazu.

Schnelle Gabe von Antibiotikum hilft gegen diese Krankheit und der Schutz vor Zeckenbefall durch passende Kleidung oder Zeckensprays.  
Tsutsugamushi-Fieber Zentral-, Ost- Südostasien, Nordaustralien, Indien, Pakistan, Ozeanien  Die Übertragung des Bakteriums auf den Menschen erfolgt über Milbenlarven. Die Erkrankung beginnt akut mit hohem Fieber und Kopf- und Gliederschmerzen, danach folgt Hautausschlag. Einnahme von Antibiotikum.  
Malaria Tropen Die Symptome der Malaria sind hohes, wiederkehrendes bis periodisches Fieber, Schüttelfrost, Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und Krämpfe. Besonders bei Kindern kann die Krankheit rasch zu Koma und Tod führen. Krankheit wird durch den Stich der Stechmücke übertragen. Ein Medikament und damit einen 100-prozentigen Schutz gegen Malaria gibt es noch nicht. Nur die sogenannte Malaria-Prophylaxe beim Arzt und die in die betroffenen Reiseländer mitgenommen werden kann. Wichtig ist der Schutz vor der   

(aba)

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