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Radio Hamburg

Tanken im Urlaub

Spritpreise im Ausland im Vergleich

Hamburg, 10.07.2015
Tankstelle, Tanken, Shell, Tankwart, Benzin, Öl, Zapfhahn

Tanken im Ausland kann ganz schön ins Bild gehen - nicht aber mit unserem interaktiven Benzinvergleich.

Wer mit dem Auto in den Urlaub düst, kommt am Tankstellenbesuch kaum vorbei - doch wie viel kosten Diesel & Super im Ausland? Unsere interaktive Grafik gibt Aufschluss.

In den Sommerferien zieht es wieder Hunderttausende von Hamburgern mit Sack und Pack in den geliebten Urlaub. Für die meisten ist dabei immer noch das Auto das Fortbewegungsmittel Nummer Eins, um in die schönsten Wochen des Jahres zu starten. Beim Blick auf die Spritpreise im europäischen Ausland kann einem jedoch schnell angst und bange werden, reißen die dortigen Preise für Benzin doch ein ordentliches Loch in das Reiseportemonnaie. Gerade in Großbritannien und den skandinavischen Ländern muss der Geldbeutel beim Gang an die Zapfanlage ordentlich bluten. Das muss allerdings nicht so sein. Wer sich vor seiner Reise informiert und die Tankstopps dementsprechend plant, kann sogar noch bares Geld sparen.

Benzinpreise schwanken stark

Je nach Land können sich die Benzinpreise teilweise drastisch voneinander unterscheiden. Wer also im Sommer in die Ferien startet, sollte vorher wissen, wie viel der Stopp an der Zapfsäule kostet und wo sich das Tanken besonders lohnt. Im Vergleich zu Deutschland sind beispielsweise die Preise für Super 95 in unseren Nachbarländer deutlich günstiger. Zahlt man an den heimischen Tankstellen momentan im Durchschnitt 1,48 Euro für einen Liter Diesel, kostet der Liter in Polen lediglich 1,14 Euro. Richtig sparen lässt sich auch, wenn man bei der Fahrt in den Süden den Tank vor der Grenze nochmals randvoll macht. So kostet der Liter Diesel in Italien zurzeit etwa 1,54 Euro, in Deutschland und Österreich dagegen lediglich 1,22, beziehungsweise 1,18 Euro.

Interaktive Benzinpreisgrafik

Eine möglichst umfassende Übersicht und optimale Vergleichsmöglichkeit über die aktuellen Preise an den europäischen Tankstellen bietet unsere aktive Infografik. Das unabhängige Vergleichsportal für Verbraucherthemen TopTarif.de hat in der Grafik die Preise für Diesel, Super 95 und Super 98 in Europa zusammengetragen. Die Preise aktualisieren sich alle 10-14 Tage automatisch und sind in Euro je Liter angegeben. Anhand des Farbschemas könnt Ihr schnell erkennen, wo das Tanken besonders günstig ist und wo dagegen etwas teurer.

Benzinpreise in Europa - Eine Infografik von TopTarif.de

Richtig fahren - Sprit und Geld sparen

All das Vergleichen macht natürlich wenig Sinn, wenn man das teuer getankte Benzin durch die falsche Fahrweise auf der Autobahn direkt wieder in den Wind schießt. Wer einige einfache Tipps beachtet, kann aus einer Tankfüllung ganz schnell bis zu 25 Prozent mehr Reichweite herausholen, als jemand, der diese Tipps nicht beachtet.

Teures Benzin

Tipps für Sprit sparendes Reisen

  • Die optimale Reisegeschwindigkeit

    Natürlich will man schnell ans Urlaubsziel gelangen, den Bleifuß sollte man dabei allerdings nicht benutzen. Studien haben gezeigt, dass bei 130 Kilometern in der Stunde Höchstgeschwindigkeit der Spritverbrauch am effizientesten ist und sich am meisten Kilometer zurücklegen lassen. Wer dagegen das Gaspedal immer voll durchdrückt, verbrennt das Geld wortwörtlich auf der Autobahn und ist am Ende vielleicht nur wenige Minuten schneller. Das Rasen sollte man also auch auf leeren Autobahnen ohne Tempobegrenzung lieber bleiben lassen.

  • Gleichmäßig fahren

    Häufiges Gasgeben und wiederholtes Abbremsen sind zusätzliche Spritfresser. Wer dagegen mit dem Verkehr "mitschwimmt" und angepasst fährt, schont nicht nur seine Nerven, sondern auch die Tanknadel. Häufige Spurwechsel sind ebenfalls für den Spritverbrauch nicht förderlich, da sie die gleichförmige Bewegung stören.

  • Luftwiderstand minimieren

    Je höher der Luftwiderstand eines Autos, desto höher auch der Spritverbrauch. Wer also nicht unbedingt mit einem Gepäckträger, einer Dachbox oder einem Fahrradträger unterwegs sein muss, sollte darauf besser verzichten. So kann laut "TÜV Nord" bereits ein Dachgepäckträger für einen Mehrverbrauch von ein bis zwei Litern pro 100 Kilometer sorgen. Fahrrad-Dachträger lassen voll beladen den Benzinverbrauch sogar um bis zu 40 Prozent steigen, Dachboxen im Schnitt um 20 Prozent bei 130 Kilometern in der Stunde.

  • Der Reifendruck macht's

    Vor der Fahrt in den Urlaub sollte man unbedingt den Reifendruck überprüfen und gegebenenfalls die Reifen aufpumpen. Ist der Reifendruck zu niedrig, kostet das bares Geld, da der Rollwiderstand der Reifen wächst. Dadurch steigt automatisch der Verbrauch. Übertreiben sollte man es mit dem Druck allerdings auch nicht. Angaben zum maximalen Reifendruck findet man in der Tankklappe. Bei einer längeren Autofahrt und einer vollen Beladung dürfen es aber auch 0,2 bar mehr sein, als angegeben.

  • Auf die Beladung achten

    Ganz einfach: Je schwerer das Auto samt Beladung wird, desto höher auch der Verbrauch. Deshalb gilt: So wenig wie möglich mit in den Urlaub schleifen. Das Auto lädt gerne dazu ein, allen möglichen Krams mit in die Ferien zu nehmen. Es ist deshalb ratsam, wirklich nur das Nötigste einzupacken und Unnötiges zu Hause zu lassen. Im Schnitt gilt, dass 100 Kilogramm Gewicht bis zu 0,3 Liter Mehrverbrauch pro 100 Kilometer ergeben.

  • Verhalten im Stau

    Wenn auf der Straße gar nichts mehr geht, dann heißt es auf jeden Fall: Motor komplett aus. Das gilt auch fast immer für Stop and Go Phasen. Für den Spritverbrauch ist es zwar etwas förderlicher während dieser Phasen in den Leerlauf zu schalten, doch auch dann verbraucht der Motor Benzin. Bereits ab 20 Sekunden lohnt es sich mehr den Motor auszuschalten.

  • Spritfresser Klimaanlage und Strom

    Wenn es draußen heiß ist, läuft die Klimaanlage in vielen Autos gerne auf Hochtouren, was sich am Ende auch an der Zapfanlage bemerkbar macht, denn Klimaanlage, Lüftung und Co. sind wahre Spritfresser. Aber auch Sitzheizung, Lichtanlage, Radio, Verstärker und das Aufladen des Handys kosten Strom und damit im Auto am Ende Sprit. Allgemein gilt, dass 100 Watt elektrische Leistung etwa 0,1 Liter Sprit pro 100 Kilometer beanspruchen. Die Klimaanlage schlägt dann noch einmal zusätzlich mit 0,1 - 0,2 Litern pro 100 Kilometer zugute.

  • Richtige Fahrweise

    Die Regeln für umweltschonendes Fahren sollte man auch bei der Fahrt in den Urlaub beachten: Nach dem Anfahren sofort hochschalten, bei etwa drei Vierteln Gas zügig beschleunigen, frühzeitig bei einer Drehzahl von etwa 2000 Umdrehungen pro Minute hochschalten und vorausschauend fahren. Am meisten Sprit lässt sich sparen, wenn man den richtigen Gang wählt. Wenn man stets den höchstmöglichen Gang wählt, lassen sich 10 bis 20 Prozent Sprit sparen.

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