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Radio Hamburg

Hamburg Freezers

Neuer Cheftrainer

Benoît Laporte, Hamburg Freezers, Trainer

Benoît Laporte ist neuer Cheftrainer der Hamburg Freezers.

Stéphane Richer ist nicht mehr Trainer der Hamburg Freezers. Benoît Laporte übernimmt.

Hamburg - Stéphane Richer ist mit sofortiger Wirkung nicht mehr Cheftrainer der Hamburg Freezers. Er gibt sein Amt ab und kümmert sich nur noch auf die Aufgaben des Sportdirektors. Stéphane Richer wechselte im Sommer von den Kassel Huskies nach Hamburg und war seit dem in beiden Ämtern tätig. Ein Nachfolger steht auch schon fest: Der 50-jährige Kanadier Benoît Laporte erhält einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit.

"Benoît Laporte ist mein Wunschtrainer"

"Auch wenn die Ergebnisse zuletzt gestimmt haben, konnte ich mich nicht in dem Umfang um beide Positionen kümmern, wie ich es gern getan hätte", so Richer. "Die Neuausrichtung und die Umsetzung unserer Konzepte verlangt meine volle Konzentration. Mit Benoît Laporte haben wir einen Trainer verpflichtet, der unseren eingeschlagenen Weg geht und sich mit unseren Vorstellungen identifiziert. Benoît hat bereits bewiesen, dass er in der DEL sehr erfolgreich arbeiten kann." "Benoît Laporte ist der Wunschtrainer von Stephane Richer", äußerte sich Freezers-Geschäftsführer Michael Pfad. "Vom Typ her ist er sicher keine Ergänzung, sondern e Verstärkung des Trainerteams. Neben seinen offenkundigen Fähigkeiten zu motivieren, kommt er mit Mut und einer positiven Einstellung nach Hamburg. Beides ist bei uns herzlich willkommen!"

Erstes Training am Dienstag

"Ich freue mich auf das Engagement bei den Freezers, Hamburg ist eine Topadresse in Deutschland", sagte Benoît Laporte. "Mein Ziel ist es, den positiven Trend der letzten Wochen fortzusetzen und Erfolg mit meinem neuen Team zu haben. Stéphane und ich kennen uns seit Jahren und verfolgen dieselbe Philosophie." Benoît Laporte leitet Dienstag (21.12.2010) um 10 Uhr sein erstes Training in der Volksbank Arena. Um 13 Uhr wird der Trainer dann auf einer Pressekonferenz in der o2 World Hamburg vorgestellt.

Werdegang von Benoît Laporte

Der Kanadier begann seine Trainerkarriere 1994 bei den Rouen Dragons in der ersten französischen Liga, wo er gleichzeitig auch noch als Spieler aktiv war. 1995 gewann er mit Rouen die Meisterschaft und wechselte 1997 zum HC Lausanne (Schweiz/NLB). 2000 übernahm Laporte dann AS Asiago und gewann bereits in seiner ersten Saison die italienische Meisterschaft. Nach drei Jahren wechselte der am 14. Juni 1960 in Montreal geborene Kanadier schließlich zu den Augsburger Panthern in die DEL. In der Spielzeit 2004/2005 zog Laporte ins Playoff-Viertelfinale ein, wo sein Team allerdings am späteren Deutschen Meister, den Eisbären Berlin, scheiterte. Von 2005 bis 2008 trainierte der 50-Jährige dann die Thomas Sabo Ice Tigers, mit denen er sich in jeder Saison für die Playoffs qualifizierte und 2007 Deutscher Vizemeister wurde. Nach dem Ende der Spielzeit 2007/2008 folgten zwei Engagements beim EHC Basel in der Schweiz und dem ERC Ingolstadt in der DEL. Zur Spielzeit 2009/2010 übernahm Laporte den HC Ambri-Piotta und trainierte den NLA-Klub bis zum Oktober 2010.

Als Spieler stand Benoît Laporte zwischen 1977 und 1984 für verschiedene Teams in den nordamerikanischen Ligen QMJHL, AHL, EHL, CHL, UHL und ECHL auf dem Eis. 1987 ging der Stürmer nach Frankreich und spielte zwei Spielzeiten für Briancon sowie acht Saisons für Rouen, bevor er seine aktive Karriere beendete. Da Laporte auch den französischen Pass besitzt, wurde er 138 Mal für die Französische Nationalmannschaft nominiert, mit der er an sechs Weltmeisterschaften (drei A-Weltmeisterschaften, drei B-Weltmeisterschaften) und zwei Olympischen Spielen teilnahm.