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Radio Hamburg

Penalty-Krimi gegen Slowenien

Deutschland siegt weiter

Deutschland, Eishockey-Weltmeisterschaft, Slowenien

Bei der Eishockey-WM setzte sich das DEB-Team mit 3:2 durch. Die Zwischenrunde startet Freitag.

Bei der Eishockey-WM setzte sich das DEB-Team mit 3:2 durch. Die Zwischenrunde startet Freitag. 

Bratislava – Deutschlands überraschende Siegesserie bei der 75. Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei reißt nicht ab. Gegen Aufsteiger Slowenien gewann das schon vorher als Gruppensieger feststehende DEB-Team einen Penalty-Krimi mit 3:2. In der Zwischenrunde geht es ab Freitag gegen Tschechien, Finnland und entweder Lettland oder Dänemark. Damit hat es Deutschland zum allerersten Mal seit 80 Jahren geschafft, mit drei Siegen in eine Eishockey-WM zu starten. Lange Strecken der Partie sah es danach allerdings nicht aus.

Schwacher Start

Die Slowenen gingen früh in Führung und erhöhten Mitte des zweiten Drittels auf 2:0, ehe das Team von Trainer Uwe Krupp aufwachte und den Aufsteiger fortan komplett dominierte. Michael Wolf im Power-Play (36.) und Felix Schütz (46.) sorgten für den hochverdienten Ausgleich.

Obwohl sich die deutsche Mannschaft Chance um Chance erarbeitete, reichte es weder in der regulären Zeit noch in der Overtime zum Siegtreffer. Im Penalty-Schießen verwandelte schließlich Verteidiger Frank Hördler in der achten Runde den entscheidenden Penalty. Der Torschütze zeigte sich im Anschluss sichtlich erleichtert: "Ich war überrascht. Ich habe noch nie einen Penalty geschossen. Ich habe keine Ahnung, wer das entschieden hat. Irgendjemand hat gerufen und dann bin ich aufs Eis."

Lob vom Gegner

Bundestrainer Krupp war mit der Leistung seines Teams durchaus zufrieden: "Ich bin sehr stolz darauf, wie meine Mannschaft nach dem 0:2-Rückstand zurückgekommen ist. Dennis Endras (Torwart) musste bei den wenigen Chancen der Slowenen sein gesamtes Können aufbieten. Ich bin froh, dass es in diesem Spiel nicht um die Relegation ging. Heute hatten wir nicht so viel Scheibenglück wie in den ersten Spielen."

Lob gab es zudem vom gegnerischen Trainer: "Deutschland ist das am besten organisierte und disziplinierte Team, das ich in Bratislava gesehen habe. Nicht umsonst stehen sie in der Gruppe ganz oben.“

In der Zwischenrunde, die am Freitag beginnt, könnte bereits ein Punkt zum Einzug ins Viertelfinale reichen.