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Radio Hamburg

Ingolstadt wartet

Freezers im Halbfinale der Playoffs

Hamburg, 31.03.2014
Hamburg Freezers, Iserlohn Roosters, Playoffs, 1. Spiel, 16.03.14, Witters

Die Freezers haben sich gegen Iserlohn durchgesetzt und stehen im Halbfinale der Playoffs.

Die Hamburg Freezers stehen im Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga und treffen hier auf den ERC Ingolstadt.

Die Hamburg Freezers streben in der Deutschen Eishockey-Liga den ersten Finaleinzug ihrer Geschichte an. Nach dem 1:0 bei den Iserlohn Roosters am Freitag erreichten die Norddeutschen mit 4:2 Siegen die Vorschlussrunde und treffen dort auf den ERC Ingolstadt. Die Bayern gelten als Favoritenschreck. Der Tabellenneunte der Hauptrunde bezwang in den Pre-Playoffs den amtierenden Meister Eisbären Berlin und im Viertelfinale den Tabellenzweiten Krefeld Pinguine. "Sie waren für mich bereits vor der Saison einer der Meisterfavoriten", sagte Sportdirektor Stephane Richer. "Sie stehen in der Defensive sehr stabil."

Erstes Spiel am Mittwoch

In der Hauptrunde trafen die Freezers und der ERC Ingolstadt viermal aufeinander, wobei beide Mannschaften jeweils ihre Heimspiele gewannen. Das erste Halbfinalspiel findet am Mittwochabend in Hamburg statt. "Kleinigkeiten werden entscheiden", meinte Richer. Es setzt sich durch, wer viermal gewinnt.

Auf die Jugend gesetzt

Für die im Jahre 2002 gegründeten Hamburg Freezers ist das erst der zweite Halbfinaleinzug. 2003/2004 scheiterten sie am späteren Meister Frankfurt Lions. In den vergangenen beiden Spielzeiten war im Viertelfinale Endstation. Der Erfolg des Hauptrunden-Ersten beruht auf einer kontinuierlichen Aufbauarbeit. Richer, der im März von der Fachzeitschrift Eishockey News als Manager des Jahres ausgezeichnet wurde, verpflichtete in den vergangenen vier Jahren vorwiegend deutsche Talente. Die Stürmer Jerome Flaake und Thomas Oppenheimer kamen 2010 nach Hamburg, David Wolf stieß ein Jahr später dazu.

"Heute sind das Leistungsträger und Führungsspieler", sagte Richer zufrieden. "Uns war immer klar, dass wir eine junge Mannschaft haben. Als wir vor zwei Jahren gegen Mannheim im Viertelfinale ausgeschieden sind, waren das für viele Spieler die ersten Playoffs. Seitdem haben sie viel gelernt."

Torhüter garantieren Siege

Nicht nur die aufstrebenden Stürmer, auch die Torhüter heben die Norddeutschen von der Konkurrenz ab. Dimitrij Kotschnew hatte in der Hauptrunde eine Fangquote von 92,8 Prozent, Sebastien Caron sogar von 93,6 Prozent. Damit zählen beide zu den besten vier Goalies der Liga. Kotschnew hatte am Freitag gegen Iserlohn mit einem gehaltenen Penalty neun Sekunden vor Spielende das 1:0 gesichert.

Chance Meister zu werden

"Die beiden machen einen großen Teil unseres Erfolges aus", sagte Richer. Auch Kapitän Christoph Schubert schätzt den sicheren Rückhalt: "Bei denen ist es egal, wen man ins Tor stellt. Man kann sie in jeder Situation reinschmeißen, und die machen ein Top-Spiel." Gut möglich, dass Trainer Benoit Laporte die Torwartrotation auch im Halbfinale beibehalten wird. Die Hamburg Freezers sind der einzige Verein aus den Top-4 der Hauptrunde, der das Halbfinale erreicht hat. Die Krefeld Pinguine, die Thomas Sabo Ice Tigers und die Adler Mannheim scheiterten allesamt im Viertelfinale. Richer ist von dem Favoritensterben nicht überrascht: "Der Unterschied zwischen den Mannschaften in der DEL ist sehr klein. Alle, die das Viertelfinale erreichen, können auch Meister werden."

(dpa / ste)

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