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Radio Hamburg

Ihre Meinung im Trendcheck

Guerreros Flaschenwurf

Paolo Guerrero hat mit seinem Flaschenwurf auf einen Fan für einen Skandal gesorgt.

Sollte sich der HSV nach dem Skandal im Stadion von Stürmer Paolo Guerrero trennen?

HSV-Stürmer Paolo Guerrero muss für seinen Flaschenwurf auf einen Fan eine saftige Strafe zahlen. Der 26-Jährige hat am Sonntag seine Trefferfähigkeiten auch außerhalb des Spielfeldes gezeigt. HSV-Fan Axel Z. ist mit der Leistung des Peruaners im 0:0-Spiel gegen Hannover 96 unzufrieden und macht seinen Emotionen lautstark Luft. Er beschimpft den Spieler angeblich unter anderem als "Schwuchtel" und bekommt daraufhin Guerreros volle Plastik-Wasserflasche an den Kopf geworfen.

Jetzt wird diskutiert, ob der Umgangston in Deutschlands Stadien rauer geworden ist. Jens Wagner von den HSV-Supporters findet das nicht. Er hat schon härtere Zeiten erlebt: "Ich denke, wenn man jemanden als Schwuchtel beschimpft, ist das natürlich zuviel. Andererseits: Wer Jahrzehnte in irgendwelchen Fankurven gestanden hat, der weiß, dass letztendlich der Umgangston sich auch verbessert hat gegenüber vor fünfzehn Jahren. Im alten Block E, da waren sicherlich noch derbere Ausdrücke zu hören, als das heute der Fall ist."

Wagner ist der Meinung, daß Fans im Stadion Dampf ablassen dürfen: "Auf der einen Seite soll die Emotionalität im Fußball erhalten bleiben. Ich würde mich auch dagegen verwehren, dass Fankurven zu sehr politisch korrekt werden. Fußball ist immer auch ein bisschen rebellisch, da muss auch einiges erlaubt sein. Was hat Oliver Kahn all die Jahre einstecken müssen oder auch Uli Hoeneß? Die haben das ja auch weggesteckt."

Obwohl sich Guerrero nach dem Spiel entschuldigt, verdonnert ihn sein Verein zu einer saftigen Geldstrafe von bis zu 100.000 Euro, will ihn aber nicht rausschmeißen. Ob noch eine weitere Strafe vom DFB folgt, ist noch nicht bekannt. Allerdings: Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen Paolo Guerrero.

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