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Radio Hamburg

HSV: Hoffmanns Investorenmodell

Hitzige Debatte

Investor gibt 15 Millionen. Im Gegenzug bekommt er ein Drittel der Transferrechte an Spielern.

Am Dienstagabend (13.07.2010) hat der Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Stadion das umstrittene Investorenmodell um Klaus-Michael Kühne in Schutz genommen.
15 Millionen Euro gibt der Logistik-Unternehmer dem HSV und bekommt im Gegenzug ein Drittel der Transferrechte von Jansen, Guerrero und Aogo. Die Mitglieder sind sauer, vorab nicht informiert worden zu sein.
Wir haben HSV-Supporters-Chef, Ralf Bednarek, dazu befragt:

"Wir sind Mitglieder und as ist nun mal ein Verein, wo die Mitglieder am Ende des Tages das Sagen haben. Wir wollen dem Vorstand nicht ins operative Geschäft reinreden, das will keiner. Aber hier ging's um eine grundsätzliche Ausrichtung für die Zukunft, eine Neuausrichtung. Und da denke ich, kann man die Mitgliedschaft einfach mitnehmen und nicht einfach hinter verschlossenen Türen entscheiden."

Außerdem sehen viele Mitglieder die Unabhängigkeit des HSV in Gefahr. Am späten Abend ist es im Stadion dann auch nochmal richtig hitzig geworden. "Becker-raus-Rufe" sind zu hören gewesen. Dazu der Aufsichtsratvorsitzende Horst Becker:

"Ja, das ist ja auch insziniert worden, aber ich möchte mich da mal mit einer Wertung zurückhalten."