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Radio Hamburg

Hamburg enttäuscht in Dortmund

HSV geht 0:2 unter

HSV verliert in Dortmund

Die Hamburger Defensive wirkte bei den Gegentoren alles andere als sicher.

Der HSV kann sich gegen den Tabellenführer aus Dortmund nicht durchsetzen und verliert 0:2.

Dortmund - Spätestens als in Dortmund Freitag (12.11.2010) um 22:15 Uhr der Abpfiff ertönte und die meisten der 80.720 Zuschauer mal wieder die Hände triumphierend in die Höhe reißen konnte, wurde deutlich, wieso das Team von Trainer Klopp an der Spitze der Tabelle thront und der HSV im Mittelmaß der Liga versinkt. Die jungen Wilden aus Dortmund (Altersschnitt von 22,5 Jahren) mussten nicht viel tun - doch das was sie taten reichte für lockere drei Punkte gegen erschreckend schlechte und ungefährliche Hamburger.

In der ersten Halbzeit war von einem Spitzenspiel nicht viel zu sehen. Freitagabend, Flutlicht, ausverkaufte Hütte - die Gegebenheiten waren eigentlich perfekt. Doch in den ersten 45. Minuten passte sich das Spielniveau dem Wetter in Dortmund an. Bei Dauerregen erspielten sich beide Mannschaften keine Torchancen, neutralisierten sich weitestgehend gegenseitig. Der HSV stand hinten relativ kompakt und konnte die schnelle Offensive aus Dortmund immer wieder auf dem Weg zum Strafraum stoppen. Doch selbst tat der HSV nach vorne so gut wie nichts. Die Statistik des Hamburger Offensivspiel sprach Bände: In der ersten Halbzeit hatte konnte das Team von Trainer Armin Veh nicht einen (!) Torschuss nachweisen.

Größter Aufreger in Halbzeit eins: Nach einem nicht geahndeten Foul von Zé Roberto am Dortmunder Götze kurz vorm Strafraum rastete Trainer Klopp aus legte sich mit dem vierten Offiziellen an der Seitenlinie an. Dabei drückte er seinen Mützenschirm in das Gesicht von Stefan Trautmann und deutete eine Kopfnuss an - Der Ärger mit dem DFB ist hier wohl vorprogrammiert.

In Halbzeit zwei kam der HSV dann mit unveränderter Einstellung aus der Kabine. Die Elf aus Dortmund hingegen machte jetzt Druck. Nur vier Minuten dauerte es, da nutzte BVB-Regisseur Shinji Kagawa die klaffende Lücke in der HSV-Abwehr aus und versenkte das Leder ganz locker im Netz von Jaroslav Drobny.

Der HSV wollte jetzt loslegen, konnte aber scheinbar nicht. Dortmund konterte im eigenen Stadion und spielte die HSV-Abwehr 20 Minuten nach dem Führungstreffer erneut mit Leichtigkeit aus. Barrios machte nach tollem Pass von Großkreutz alles klar und erhöhte zum 2:0 - Der zehnte Sieg für den Tabellenführer aus Dortmund.

In der 90. Minute verzeichnete der HSV seine erste und einzige Torchance, als Petric den Ball über das Tor köpfte.

Doch diese Niederlage war nicht das einzige, was bei den HSV-Anhängern und -Spielern für hängende Köpfe sorgte. Erst verletzte sich Gojko Kacar in der ersten Halbzeit (Verdacht auf Bänderriss) und ist nun der neunte verletzte Profi auf der Liste von Armin Veh, dann "feierte" das Urgestein der Liga noch ein fragwürdiges Jubiläum: es war die 500. Bundesliga-Niederlage für den HSV - Herzlichen Glückwunsch!