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Radio Hamburg

St. Pauli: Skandalspiel

DFB wertet Partie mit 0:2

Spielabbruch am Millerntor

Der Bierbecherwerfer ist eindeutig identifiziert.

Der Fußballverband hat das Spiel von vergangenem Freitag mit 2:0 für Schalke gewertet.

Hamburg – Das wegen eines Bierbecherwurfs abgebrochene Spiel zwischen dem FC St. Pauli und Schalke 04 wird mit 2:0 für die Gäste aus Gelsenkirchen gewertet. Das gab der DFB am Dienstag bekannt. "Gemäß der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB ist das Spiel für den FC St. Pauli mit 0:2 als verloren zu werten, da der Verein für seine Zuschauer verantwortlich ist und den Spielabbruch demnach zu verantworten hat", teilte der DFB mit.

Bereits am Vortag wurde der Werfer von Zeugen eindeutig identifiziert. Dem Dauerkartenbesitzer droht nun eine hohe Schadenersatzklage.

Was war passiert?

In der 88. Minute traf ein Bierbecher, der aus dem Block der St. Pauli-Fans geworfen wurde, Linienrichter Thorsten Schiffner am Nacken. Schiedsrichter Deniz Aytekin entschied zurecht auf Spielabbruch. Das Schiedsrichtergespann musste daraufhin abgeschirmt vom Platz geleitet werden, weil immer wieder Gegenstände aus dem Publikum flogen.

"So etwas geht gar nicht, da gibt es null Toleranz. Ich kann mich nur bei dem Linienrichter entschuldigen", sagte St. Paulis Trainer Holger Stanislawski am Freitagabend nach der Begegnung.

Strafe in dieser Woche

Die Bekanntgabe der Strafe für die Kiezkicker steht weiterhin aus, die Bandbreite reicht von einer Geldstrafe über ein Spiel vor leeren Rängen bis zu einer Platzsperre. Die Entscheidung will das Sportgericht des DFB "noch in dieser Woche" fällen.

Schlechte Nachrichten gibt es schon mal für Fin Bartels. Der DFB hat den Angreifer der Paulianer trotz des Abbruchs wegen rohen Spiels für zwei Spiele gesperrt.