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Radio Hamburg

Manipulation im Fußball

St. Pauli Spieler packt aus

René Schnitzler

René Schnitzler hier noch im Trikot des FC St. Pauli.

Der Ex St. Pauli Stürmer René Schnitzler gibt zu, Geld für Spiel-Manipulation genommen zu haben.

Hamburg - Erstmals packt ein deutscher Fußball-Profi über Spiel-Manipulationen aus. Der frühere St. Pauli Stürmer René Schnitzler gibt im Magazin "Stern" zu, mehr als 100.000 Euro für die Manipulation von Spielen angenommen zu haben.

Die insgesamt fünf Spiele haben alle 2008 stattgefunden, als St. Pauli noch in der zweiten Bundesliga gespielt hat. Schnitzler hat das Geld demnach von einem Wettpaten namens "Paul" bekommen, bestreitet aber, je eines der Spiele auch tatsächlich manipuliert zu haben.
Der Wettpate soll Paul Rooij heißen, Niederländer sein und ist mutmaßlich eine zentrale Figur im Bundesliga-Wettskandal. Die dem Magazin vorliegenden Akten der Bochumer Staatsanwaltschaft sollen zeigen, dass dieser engen Kontakt mit vielen der im Prozess Beschuldigten hatte. Er war "Boss und Lenker", so das Magazin weiter. Die Unterlagen sollen nahelegen, dass der Niederländer für zahlreiche mutmaßliche Spielmanipulatoren hohe Wetten in Asien platzierte, die von deutschen Wettanbietern nicht gehalten worden wären.

In Deutschland hat er laut René Schnitzler fünfmal hohe Beträge auf Niederlagen des FC St. Pauli bei Auswärtsspielen gesetzt. Konkret ist es um Partien bei Mainz, Rostock, Augsburg und Duisburg gegangen.