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Radio Hamburg

Posse um DFB-Pokalteilnehmer

Mannschaft tritt zurück

ETV, Eimsbütteler TV, Mannschaft, Trainer, Oddset-Pokal

Der ETV wurde am 19. Februar 1898 gegründet.

Der Sensationssieger der Hamburger Pokalrunde hat einen handfesten Skandal zu bieten. Es geht ums Geld.

Hamburg – Der Traum eines jeden Hobbyfußballers ist es, einmal gegen echte Profis anzutreten. Darauf verzichtet die komplette Mannschaft inklusive Trainerstab des Eimsbütteler TV freiwillig. Das Team ist geschlossen aus dem Verein ausgetreten.

Hintergrund: Mannschaft und Verein haben sich darüber gestritten, wie die rund 110.000 Euro Prämie durch die Teilnahme an der ersten DFB-Pokalrunde, verteilt werden soll. Der Verein bot 2.000 Euro pro Spieler, möchte die Hälfte der Einnahmen für einen Kunstrasenplatz ausgeben. Das ist zu wenig aus Sicht der Mannschaft, sie fühlt sich hintergangen. Bei der letzten Verhandlungsrunde am Mittwochabend (22.06.2011) kommt es zum Eklat. Spieler und Trainer geben gemeinsam ihre Austrittserklärungen bei den Verantwortlichen ab.

"Der Verein darf sich nicht erpressen lassen"

Der ETV hatte sich Anfang Juni völlig überraschend für den DFB-Pokal qualifiziert. Im Finale des Hamburger Oddset-Pokal besiegte das junge Team von Trainer Dennis Mitteregger den haushochen Favoriten Vorwärts/Wacker 04 Billstedt. Schon in den Runden zuvor hatte der Underdog höherklassige Teams aus dem Wettbewerb gekegelt und ordentlich auf sich aufmerksam gemacht. In der ersten Hauptrunde wartet nun der ambitionierte Zweitligist Greuther Fürth.

Umso bitterer ist es nun, dass dieses Fußballmärchen so ein abruptes Ende gefunden hat. Nach einer Einigung zwischen Mannschaft und Verein sieht es derzeit nicht aus. Auf der Homepage des Stadtteilklubs heißt es in einer Stellungnahme: "Der Verein darf und wollte sich nicht erpressen lassen". Trainer Midderegger sagte dem "Hamburger Abendblatt": "Wir fühlen uns verraten. Jetzt wäre die Chance gewesen, die Mannschaft für ihren Einsatz zu entlohnen."

Der Verein sucht jetzt nach neuen Spieler und einem neuen Trainerstab. Die ausgetretenen Spieler und ihre Coaches wollen geschlossen bei einem anderen Verein eintreten.