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Radio Hamburg

Leise Hoffnung beim HSV

Doch noch Europa League?

Mladen Petric

Mladen Petric ist mit 11 Treffern der gefährlichste HSV-Stürmer in dieser Saison.

Die Rothosen könnten über die Fairplay-Wertung der UEFA noch in den Wettbewerb rutschen.

Hamburg - Obwohl der Klub den fünften Platz in der Bundesliga nach der 0:2-Niederlage gegen den SC Freiburg nicht mehr erreichen kann, winkt eventuell doch noch die Teilnahme an der Europa League. Möglich macht das die Fairplay-Wertung der UEFA. Drei europäische Länder dürfen einen zusätzlichen Europa-League-Teilnehmer ins Rennen schicken. Voraussetzung ist, dass sich die Mannschaften aus den jeweiligen Ländern in den internationalen Wettbewerben auf und außerhalb des Platzes besonders gut benommen haben.

Die Bundesliga hat gute Chancen, einen dieser Plätze zu ergattern. Sollte das gelingen, zieht die fairste Bundesliga-Mannschaft in die Europa League ein. Rote und Gelbe Karten, aber auch der Umgang mit dem Schiedsrichter und das Fan-Verhalten sind ausschlaggebend.

Nur gedämpfte Hoffnung beim HSV

In der Fairplay-Tabelle der Bundesliga steht der HSV derzeit auf Platz fünf (49 gelbe, jeweils eine Gelb-Rote und eine Rote Karte, wobei Gelbe mit einem, Platzverweise mit drei Minuspunkten bewertet werden). Da sich aber Konkurrenten wie Dortmund, die Bayern, Leverkusen und wohl auch Mainz ohnehin international qualifizieren werden, könnte das Team von Michael Oenning an diesem Strohhalm in die Europa League einziehen. Einziger echter Rivale ist der SC Freiburg. Die Breisgauer erreichten bereits in der Saison 2001/2002 über die Fairplay-Wertung den internationalen Wettbewerb.

Die Hoffnung bei den HSV-Verantwortlichen ist allerdings begrenzt. "Wir wissen um diese Chance, doch es gibt noch viele Wenns und Abers", sagt HSV-Pressesprecher Jörn Wolf. "Zudem ist es vermutlich schwer, in die Köpfe der Spieler zu bringen, auf taktische Fouls gänzlich zu verzichten und dadurch vielleicht Gegentreffer hinzunehmen, nur um diese Chance am Leben zu erhalten."