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Radio Hamburg

DFB-Elf lässt Niederlande keine Chance

Deutschland gewinnt 3:0

Klose trifft gegen Niederlande

Der Mann des Spiels: Klose köpft in der 26. Minute zum 2:0 ein und führt die DFB-Elf zum Sieg.

Die deutsche Nationalmannschaft hat das Prestigeduell gegen die Niederlande in Hamburg verdient mit 3:0 gewonnen.

Hamburg - Deutschland ist ein ganz heißer Anwärter auf den EM-Titel im nächsten Jahr - und aller spätestens seit Dienstag (15.11.2011) ist auch klar, warum. Die DFB-Elf schickt den Erzrivalen Holland mit 3:0 wieder nach Hause und überzeugte beim Jahresabschluss in Hamburg mit tollem Offensivfußball.

Im 75. Länderspiel unter der Regie von Bundestrainer Joachim Löw dominierte die Nationalelf den EM-Mitfavoriten Niederlande beim 3:0 (2:0) am Dienstag in Hamburg in allen Belangen. Beim ersten Heimsieg gegen den Erzrivalen seit 25 Jahren schwangen sich vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften WM-Arena Mesut Özil, Thomas Müller und Miroslav Klose zum "magischen Dreieck" auf. WM-Torschützenkönig Müller (15.), der kaum zu bremsende Klose (26.) und Regisseur Özil (66.) krönten die deutschen Traumkombinationen mit drei Treffern.

DFB-Elf mit Offensivspektakel

Vier Tage nach den beinahe fehlgeschlagenen Experimenten in Kiew bot die fast wieder in Bestbesetzung spielende DFB-Elf das versprochene Offensivspektakel - und setzte mit dem höchsten Sieg gegen Holland seit 1959 zugleich das erhoffte Zeichen in Richtung EURO. Die phasenweise exzellent aufspielende deutsche Mannschaft wies eindrucksvoll nach, dass sie im kommenden Jahr in Polen und der Ukraine ein heißer Anwärter auf den EM-Titel ist. Mit Özil, Müller und Klose aus herausragenden Akteuren wurden die Niederländer phasenweise regelrecht vorgeführt. Das hatte seine Ursache auch darin, dass es den Deutschen gelang, die Ausfälle der zentralen Figuren Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger zu kompensieren, während im Oranje-Team ein Rafael van der Vaart und Arjen Robben schmerzlich vermisst wurden.

 

Klose fehlen noch fünf Treffer

Klose, der die Mannschaft in seinem 113. Länderspiel zum sechsten Mal als Kapitän anführte, lieferte nach kaum auskurierter Sehnenentzündung ein spektakuläres Comeback und unterstrich, dass er in dieser Form die Nummer eins im deutschen Sturm ist. Nach seinem 63. Tor für Deutschland liegt er in der Statistik nur noch fünf Treffer hinter dem «Bomber der Nation» Gerd Müller zurück. Aber auch das Zusammenspiel zwischen Müller und Özil ließ die Zuschauer mit der Zunge schnalzen.

"Wir sind auf einem guten Weg"

Nach der Demontage des Erzrivalen blicken Deutschlands Spaßfußballer dem EM-Jahr mit großer Vorfreude und hohen Erwartungen entgegen. "Natürlich haben wir jetzt keinen Titel gewonnen, aber ein Prestigeduell. So kann man beruhigt in den Winter gehen", erklärte Thomas Müller nach dem rauschenden 3:0 Fußball-Fest. "Unser Ziel ist es natürlich, den Titel zu holen", ergänzte Mesut Özil. "Wir müssen weiter den Spaß am Fußball haben und diese Laufwege bringen. Dann können wir sehr weit kommen", sagte Miroslav Klose, der dritte Torschütze am Dienstagabend in Hamburg. Auch Joachim Löw war begeistert vom Abschluss eines prächtigen Länderspieljahres 2011. "Es ist Freude und Befriedigung, wenn man sich mit den Besten der Welt messen kann und spürt, dass man in der Lage ist, diese Mannschaften spielerisch vor Probleme zu stellen. Solche Spiele geben Selbstbewusstsein und Selbstbestätigung, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte der Bundestrainer.

EM-Auslosung am 2. Dezember

Von den 13 Partien in diesem Jahr gewann die deutsche Mannschaft neun. Drei endeten unentschieden, nur ein unbedeutendes Testspiel gegen Australien wurde verloren (1:2). Alle Blicke richten sich nun auf den 2. Dezember. Dann werden in Kiew die Vorrundengruppen für das EM-Turnier vom 8. Juni bis 1. Juli in Polen und der Ukraine ausgelost. "Wir nehmen die Auslosung, wie sie kommt. Weil wir nicht gesetzt sind, können wir auch auf Spanien oder Holland treffen", warnte Löw. In der Tat: Deutschland könnte als nicht gesetzte Nation in Topf zwei eine Hammergruppe mit Welt- und Europameister Spanien, Kroatien und Frankreich erwischen. Mit etwas Losglück könnten die Gegner aber auch Polen, Griechenland und Irland heißen.