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Radio Hamburg

Nach der Entlassung von Michael Oenning

Der HSV sucht wieder einen Trainer

HSV, Pressekonferenz, Frank Arnesen, Carl-Edgar Jarchow, Jörn Wolf

HSV-Sportchef Frank Arnesen (re.) nimmt auf der Pressekonferenz Stellung zur Trennung von Michael Oenning. HSV-Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow (li.) und Pressesprecher Jörn Wolf (mi.) sind mit dabei.

Der HSV geht nach der Entlassung von Trainer Michael Oenning wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nach: Suche nach einem neuen Trainer.

Hamburg - 30 Trainer in 48 Jahren Fußball-Bundesliga. Der Verschleiß des HSV ist beeindruckend. Seine derzeitige Erfolglosigkeit allerdings auch: Die Fußball-Mannschaft steht auf dem letzten Tabellenplatz und ein Abstieg in die zweite Liga scheint nicht mehr ausgeschlossen. Deswegen hat der HSV am Montagnachmittag (19.09.) seinen Cheftrainer Michael Oenning nach nur sechs Monaten entlassen. Sportdirektor Frank Arnesen hat Oenning nach der jüngsten Niederlage am Wochenende gegen Mönchengladbach noch den Rücken gestärkt, ihn nun aber fallen gelassen.

„Es ist das Beste für den HSV“

"Samstag nach dem Spiel habe ich gesagt, dass Michael Oenning auch beim Spiel in Stuttgart unser Trainer ist. Das meinte ich auch so. Aber zwei Tage nach dem Spiel und vielen Gesprächen, auch mit Michael Oenning, habe ich doch heute (19.09.) diese Entscheidung getroffen. Ich glaube, dass es das Beste für den HSV ist, wenn wir getrennte Wege gehen" so Sportdirektor Frank Arnesen während der Pressekonferenz.

Cardoso übernimmt als Interimscoach

Vorerst wird Rodolfo Cardoso, der Coach des Regionalliga-Teams des HSV, als Interimstrainer die angeschlagenen Profis betreuen. Zur Nachfolger-Frage sagt Frank Arnesen: "Bis zu diesem Moment (Montagnachmittag) haben wir keinen Nachfolger für Michael Oenning. Das ist aber nun unsere erste Priorität."

Wer wird Oennings Nachfolger?

Wer kann den HSV jetzt retten? Diese Frage stellt sich nicht nur Frank Arnesen, sondern auch die Fans. Viele Namen schwirren jetzt durch den Raum, unser Fußball-Insider Martin Sailer schätzt einige Kandidaten ein:

Marco van Basten : Ein Weltklasse-Spieler und super Stürmer. Als Trainer mit der niederländischen Nationalelf war er eher nicht so erfolgreich. Sein einziges Club-Engagement war bisher Ajax Amsterdam, das aber auch nicht so erfolgreich war. Der HSV braucht einen erfahrenen Mann und das ist er nicht, die Bundesliga kennt er auch nicht. Von daher eher Daumen runter.

Horst Hrubesch : Er erfüllt schon einmal zwei nicht unerhebliche Punkte. Zum Einen ist er eine HSV-Legende, zum Anderen kennt er den deutschen Fußball und hat im DFB-Jugendbereich richtig gute Arbeit geleistet. Horst Hrubesch hat sich auch schon im Club-Fußball versucht, hatte da aber eher nicht so viel Glück. Das wäre ein Experiment, das sich der HSV momentan leider nicht leisten kann.

Lothar Matthäus : Danke, nächster Name!

Huub Stevens : Das ist wohl die momentan wahrscheinlichste Lösung. Er kennt den HSV, er kennt die Bundesliga und er hat auch Lust auf den Job, wie er bereits gesagt hat. Leider fühlt es sich für mich ein bisschen wie ein Rückschritt an. Das ist, als wenn man wieder mit seiner Ex zusammen kommt: kann klappen, tut es aber meistens nicht. Stevens erfüllt viele Voraussetzungen und ist derzeit auch mein Favorit. In der Saison 2007/2008 hat er den HSV bereits schon einmal gerettet und führte den HSV auf den siebten Platz.