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Radio Hamburg

Trainersuche geht weiter

HSV sagt Huub Stevens ab

Weil Huub Stevens auch mit Schalke Gespräche führt, hat der HSV ihm anscheinend eine Absage erteilt.

Hamburg - Er war der Wunschkandidat der Hamburger, nun hat der HSV Huub Stevens aber eine Absage erteilt. Nachdem mehrere Medien die bevorstehende Einigung mit Huub Stevens schon vermeldet hatten, scheint ein Engagement des Niederländers plötzlich wieder unwahrscheinlich. Der bereits vor vier Jahren als HSV-Retter in Erscheinung getretene Stevens teilte den Hanseaten anscheinend am Sonntagabend mit, dass er auch mit dem FC Schalke 04 verhandele. Daraufhin habe der HSV die Verhandlungen gestoppt, so berichtet es die Bild.

Stevens galt bislang als aussichtsreichster Kandidat für die Nachfolge des am Montag entlassenen Michael Oenning. "Ja, Schalke ist auch im Rennen. Das habe ich ganz ehrlich zu Frank Arnesen gesagt. Ich höre mir alles an", wurde Stevens zitiert, der sich am Samstag mit dem HSV-Sportdirektor getroffen hatte. Laut Bild sprachen am Sonntag aber auch Schalke-Manager Horst Heldt mit dem 57-Jährigen. Damit wurde im Nachhinein klar, warum der HSV bis zuletzt gemauert hat.

Während HSV-Vorstandschef Carl-Edgar Jarchow weiter von "mehreren Trainerkandidaten" berichtete und ausdrücklich auch noch einmal Marco van Basten zu diesem Kreis zählte, sprach vieles für Stevens. Arnesen verhandelte nach dem Sieg in Stuttgart am Samstag in Holland mit Stevens über Details wie Vertragslaufzeit, Gehalt und die Zusammensetzung des Trainerstabs.

Vom HSV-Sportchef war bekannt, dass er eine Neun-Monats-Lösung bis zum Saisonende favorisiert. Fraglich war allerdings bis zuletzt, ob Stevens, der eigentlich alle Voraussetzungen erfüllte und den HSV schon als "Schlusslicht" übernommen und bis in den UEFA-Cup geführt hatte, sich darauf einlassen würde. Das war offentlich nicht der Fall. Zumal es als sicher gilt, dass der Däne Arnesen seinen Landsmann Morten Olsen, der bis nach der EM 2012 noch als Nationalcoach in Dänemark vertraglich gebunden ist, als den HSV-Coach der Zukunft ansieht.

Suche geht weiter

Nun geht die Suche nach einem "Feuerwehrmann" beim HSV aufs Neue los. Clubchef Jarchow hatte ohnehin betont, dass die Suche bis zur Länderspielpause nach dem Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Schalke 04 andauern könnte.

Immerhin: Der 2:1-Erfolg in Stuttgart hat den HSV-Verantwortlichen den Druck des raschen Handelns genommen. Der erste Dreier nach zuvor 13 Punktspielen ohne Sieg trug eindeutig Rodolfo Esteban Cardosos Handschrift. Und der Interimscoach setzte das Junge-Leute-Konzept des HSV beim Gastspiel in Schwaben mit Youngstern wie Lam, Son und Töre als Mittelfeld-Offensivreihe konsequent um - und weckte verloren gegangenes Selbstvertrauen.