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Radio Hamburg

5.800 Stehplätze müssen leer bleiben

Strafe gegen St. Pauli

FC St. Pauli Fans

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den FC St. Pauli zu einem Spiel unter Teilausschluss der Öffentlichkeit verurteilt.

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli muss nach dem Kassenrollen-Wurf eines Zuschauers einen Teil seiner Fans aussperren.

Hamburg, 27.02.2012

Der FC St. Pauli muss für den Kassenrollenwurf eines Fans gegen Frankfurts Profi Pirmin Schwegler mit einem Spiel unter Teilausschluss der Zuschauer büßen. Dieses Urteil gegen den Zweitligisten fällte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter dem Vorsitz von Hans E. Lorenz am Montag in Frankfurt/Main.

5.800 Stehplätze dürfen im Heimspiel am 12. März gegen den Karlsruher SC nicht besetzt werden. DFB-Chefankläger Anton Nachreiner hatte beantragt, dass 13.000 Zuschauer betroffen sein sollten. Die Stadionkapazität beträgt 24.487 Plätze. Der Club hatte auf eine Geldstrafe gehofft. St. Pauli muss mit einem Einnahmeausfall von mindestens 63.000 Euro rechnen.

Im Spiel zwischen St. Pauli und Eintracht Frankfurt am 19. Dezember war Gäste-Kapitän Schwegler in der 48. Minute auf dem Spielfeld von der Kassenrolle am Kopf getroffen worden. Der 20-jährige Werfer selbst war als Zeuge vor dem Sportgericht
erschienen und beteuerte unter Tränen, er habe nur eine Luftschlange produzieren wollen.

Der FC St. Pauli stand erst vor zehn Monaten wegen eines Bierbecherwurfs vor dem Sportgericht.